Das Unternehmen erhielt den Zuschlag für die Spielautomatenlizenzen und ist dabei sich zwei der drei noch ausstehenden Casinolizenzen zu sichern, die für neue Casinos in Österreich ausgegeben werden sollen. Nachdem die altbewährten Unternehmen den Markt quasi nahezu vollständig in Beschlag genommen haben, hat und auch erstmals ein anderes Unternehmen eine Chance auf die dritte, noch ausstehende Casinolizenz, die für ein neues Casino ausgegeben werden soll. Bei dem Standort handelt es sich um Wien. Hier gehen gleich mehrere Bewerber ins Rennen, unter anderem die Gesellschaft Century Casinos, die im Hotel Intercontinental in Wien-Landstraße das erste Hotelkasino für Wien konzipiert hat.

Ein weiterer Bewerber für die ausstehende Lizenz in Wien ist die Stadtcasino Baden AG. Hier ist zu einem bestimmten Anteil auch die aus Deutschland bekannte Gauselmann Gruppe beteiligt. Das geplante Projekt ist das prunkvollste unter den Bewerbern, denn hier geht es um die Lizenz für einen Casinobetrieb in dem barocken Palais Schwarzenberg. In dem teilweise denkmalgeschützen Gebäude soll eventuell nicht nur ein Casino entstehen, sondern auch von einem Hotel ist die Rede.

Grundsätzlich müssten die Betreiber sich hier intensiv mit dem Denkmalamt abstimmen. Grundsätzlich soll das Grandcasino Wien in dem Gebäude in voller Pracht erstrahlen und es wären einige Veränderungen geplant, die eine Realisierung des Casinos vor Ort möglich machen würden. Das Zielpublikum für das Casino wären vorrangig vermögende Spieler aus unterschiedlichen Teilen der Welt, wie beispielsweise Abu Dhabi und Moskau.

Das Projekt der Century Casinos hingegen soll eher im Retrostil gehalten werden und im Hotel Intercontinental realisiert werden. Hier müsste die Bar des Hotels für das Casino weichen und so würde ein Casio erstellt werden können, welches im Stil der 60er Jahre erstrahlen soll. Auch gastronomische Highlights sollen hier, wie auch in dem anderen Projekt, ihren Platz bekommen, so wie es die jeweiligen Pläne vorsehen. Die Zielgruppe des Casinos bezieht sich in erster Linie auf Touristen, aber auch auf Abendgäste. Grundsätzlich sei es geplant Paketangebote zu offerieren, die Kurzreisen mit Unterkunft und Casinobesuch vorsehen.

Auch der Monopolist, Casinos Austria, hat eine Bewerbung für die noch ausstehende Lizenz eingereicht. Bei dem Projekt des Platzhirschs handele es sich jedoch nicht um eine Kombination aus Hotel und Casino, sondern vielmehr soll das Angebot des bereits bestehenden Wiener Casinos durch ein zusätzliches Casino mit anderen Angeboten ergänzt werden. Der vorgesehene Standort wurde im Fall der Casinos Austria allerdings nicht bekannt gegeben.