Für die Unternehmen, die ausgewählt wurden, ist der Erhalt der Lizenzen ein besonders freudiges Ereignis. Die ersten Reaktionen auf die Lizenzvergabe wurden schon öffentlich gemacht und lassen erkennen, dass viele diesen Anlass als Grund zur Freude sehen.

Die Lizenz für Betfair ging an Polco Limited. Der Zentraleuropachef von Betfair, Peter Reinhardt, macht seine Freude über dieses Ereignis deutlich und spricht von einem historischen Tag für das Unternehmen Betfair. Neben der eigenen Freude macht Reinhardt überdies deutlich, dass der Tag nicht nur für das Unternehmen besonders positiv ist, sondern auch für das Bundesland Schleswig-Holstein und für die Verbraucher.

Durch die gesetzliche Regelung und die Liberalisierung sei es nun möglich ein legales Angebot zu machen, wodurch der Schwarzmarkt minimiert werden könnte und sich das Bundesland Schleswig-Holstein über zusätzliche Einnahmen freuen kann. Neben diesen Punkten sei es auch für die Verbraucher besonders vorteilhaft, da diese nun in sicherer Umgebung und vollkommen legal dem eigenen Spielvergnügen nachgehen können.

Auch für den Vorstand von Betfair in London, Martin Cruddace bietet die Lizenzvergabe Grund zur Freude. Die Lizenz in Deutschland sei für das Unternehmen besonders positiv und mache die Unternehmer stolz. Man verfüge bereits über viele Lizenzen weltweit in regulierten Märkten und habe durchaus positive Erfahrungen damit gemacht. Dass nun auch eine Lizenz für Deutschland hinzugekommen ist, sei für das Unternehmen besonders schön und man erwarte eine positive Entwicklung für Schleswig-Holstein, für Deutschland und für alle, die daran beteiligt sind.

Auch der Vorstandssprecher der Holding JAXX SE, Mathias Dahms, bekundet die Freude des Unternehmens über die ausgegebene Lizenz für mybet. Auch hier wurde der Tag als historisch bezeichnet, nicht nur für das Unternehmen, sondern auch für den deutschen Glücksspielsektor, da dieser Tag eine Veränderung für eine positive Zukunft bedeute.

In Schleswig-Holstein besteht das eigens verabschiedete Glücksspielgesetz, welches auch von den Unternehmern als europa- und verfassungsrechtskonform bezeichnet wird.

Die Anforderungen an die Bewerber sind sehr hoch und auch mit bestehender Lizenz müssen die Unternehmen besondere Auflagen erfüllen, die einer scharften Kontrolle unterliegen.

Dennoch ist Schleswig-Holstein laut Meinung der Experten den anderen Ländern ein großes Stück voraus, da diese weiterhin trotz ausgesprochener Kritik aus Brüssel, an dem E15-Entwurf festhalten wollen.