Nichts desto trotz scheint es Mönche zu geben, die sich selbst dieser Sünde nicht entsagen können. Ein solcher Mönch aus Bangkok gewann erst kürzlich in der staatlichen Lotterie. Und hierbei handelte es sich nicht nur um einen Kleingewinn, sondern um einen Gewinn in Höhe von sechs Millionen Baht.

Bei dieser Situation sind gleich mehrere Dinge verwunderlich. Zum einen, dass der Mönch einen solch hohen Gewinn generieren konnte und zum anderen, dass er überhaupt an der Lotterie teilnahm, obwohl Glücksspiele für Mönche tabu sind. Der Mönch gab sogar zu, regelmäßig im Monat mehrere Lottoscheine ausgefüllt und eingereicht zu haben. Nun hätte der Gläubige dies auch verheimlichen können, hätte er den Gewinn nicht zum Anlass genommen, mit seinem Lottoglück zu prahlen. Dadurch, dass Phra Prawit Techapalo aus dem Cheepakhao Tempel in Samut Sakhon allen seinen Bekannten den Gewinnschein gezeigt hatte und mit seinem Gewinn geprahlt hatte, kam die Sünde des Mönchs überhaupt erst ans Tageslicht.

Fauxpas mit glücklichem Ende

Der Mönch Techapalo wurde von seinem Vorgesetzt darauf hingewiesen, dass das Glücksspiel für Mönche eine Sünde sei. Die Geschichte hat jedoch für den Mönch trotzdem keine negativen Folgen. Daher kann der Sieger sich über eine stolze Summe freuen, von der er, wie er selber sagt, seiner Mutter ein Haus bauen und seinem Kind später eine gute Ausbildung finanzieren möchte.