Auch der Staat ist sich des Risikos und der Gefahr bewusst, deshalb werden immer neue Gesetze verabschiedet, die das Glücksspiel eigentlich zum Schutze der Spieler regulieren sollen. Leider ist dies in vielen Fällen bisher noch nicht sonderlich erfolgreich, denn seit der Gesetzesanpassung im Jahr 2014 herrscht für die Spieler beim Online Glücksspiel nur ein lückenhafter Schutz vor.

Nach Meinung von Suchtexperten wird aus staatlicher Sicht zu wenig Schutz geboten, auch im Hinblick auf die Suchtprävention und Aufklärung. Zum Glück ist es jedoch in der Schweiz so, dass die Online Casinos, wenn sie denn lizensiert sind, mit entsprechenden Organisationen zusammenarbeiten, sodass über die Casinos selber Aufklärung, Beratung und Schutz angeboten wird. Viele der Online Casinos arbeiten mit einer entsprechenden Organisation zusammen, manche Online Casinos haben jedoch direkt eine Gruppe aus Organisationen geschaffen, um so ausreichend Partner zum Thema Sucht im eigenen Pool zu haben. Auch für die Spieler selbst gibt es in den lizensierten Online Casinos die Möglichkeit, sich selbst zu schützen. Hierzu können die Spieler sich entsprechende Grenzen setzen. Zu diesen möglichen Grenzen gehören folgende:

– Festlegung maximaler Einsätze

– Festlegung eines maximalen Verbrauchs

– das Spielen kostenloser Demoversionen ohne Echtgeld

Neben dem Spielerschutz ist es im Bereich des Online Glücksspiels auch wichtig, dass die Daten von Seiten des Online Casinos gesichert werden. Hierbei geht es sowohl um persönliche Daten, als auch um sensible Finanzdaten der Spieler. Diese Sicherheit der Daten wird auch mit Hilfe der Zertifizierung durch unabhängige Drittanbieter sichergestellt und für die Kunden aufgezeigt.