Die Geschäftszahlen sind zwar nicht mehr in der Weise hoch, wie sie es im Jahr 2011 waren, doch die Gewinne des ersten Vierteljahres von 2012 kletterten gegenüber dem Vorjahr um fast ein Drittel.

Die Glücksspielbehörde von Macao gab neulich die aktuellen Geschäftszahlen preis und nur im März machten die Spielstätten einen Umsatz von mehr als 3 Milliarden Dollar, was einem Anstieg von 24 Prozent entspricht. Ein wesentlicher Punkt der immer weiter nach oben kletternden Gewinne ist der chinesische Wirtschaftsaufschwung.

Im letzten Jahr waren rund 30 Millionen Touristen in der einstigen Kolonie Portugals und man geht davon aus, dass die Gästezahlen in den folgenden Jahren um Einiges höher sein werden. Rund 90 Prozent der Menschen kamen aus Taiwan, China oder Hongkong und im letzten Jahr machte man in den Casinos einen Umsatz von 33,5 Milliarden US-Dollar.

70 Prozent davon wurden durch die wohlhabenden Besucher eingenommen. Was die generellen Raten des Wachstums angeht, sind die Fachleute im Analysebereich etwas kritischer geworden. Für dieses Jahr geht man von einem Wachstum von 11 Prozent aus, im letzten Jahr lag diese Schätzung fast viermal so hoch, wobei das erste Vierteljahr ganz Anderes erzählt.

Denn hier ist ein Anstieg von 30 Prozent gegeben und in der Zwischenzeit werden in Macao fünfmal so viele Erträge in wie in Vegas eingefahren. Doch das Glücksspielparadies der USA hat keinen Grund sich zu sorgen, denn die beiden Unternehmen"Las Vegas Sands" und "Wynn Resorts" haben eine Menge Geld in Macao gesteckt.

Das erste Unternehmen stand 2009 noch am Abgrund und hat es binnen drei Jahren geschafft, einen Anstieg im zweistelligen Bereich zu verbuchen.