Bereits in den ersten Wochen nach dem Start dieser Kampagne war ein deutlicher Besucherrückgang in den Casinos von Macau zu verspüren, die High Roller blieben aus und damit auch die Gelder. Eine aktuelle Monatsbilanz macht deutlich, dass der Sinkflug von Macau weiterhin voranschreitet und deutliche Spuren hinterlässt.

Folgende Fakten zum Sinkflug in Macau:

– die Monatsbilanz ist im Vergleich zum Vorjahr rückläufig

– Rückgang von 9,53 Prozent im Vergleich zum Vorjahr

– Junket-Betreiber müssen bis Euro 6,7 Milliarden an Schulden abschreiben

– stagnierender VIP-Sektor

– fehlende High-Roller in den Casinos vor Ort

Trotz der negativen Tendenz, gibt es auch einige positive Faktoren. Zum einen wird es von den Experten als positiv angesehen, dass der Rückgang deutlich kleiner ist als im Vergleich zwischen den Jahren 2014 und 2015 und auch der Rückgang im Vergleich zum Vormonat ist bereit geringer. Die Frage, die sich den Betreibern und Analysten nun nur noch stellt ist, wann der Sinkflug endlich abgebremst werden wird.

Neben den Casino Betreibern leiden auch vor allem die Junket-Betreiber unter der aktuellen Lage in Macau. Die Junket-Betreiber waren mit dem Beginn des Zockerparadieses in Macau lange Zeit verantwortlich für den stetig anwachsenden Boom. Durch die Anti-Korruptions-Kampagne der Politik und den damit verbundenen strengen Regeln, wird den Reiseveranstaltern jedoch jede Möglichkeit genommen, vor Ort weiterhin Erfolg haben zu können.