Um diese Sicherheit für das Glücksspielmekka Macau wieder herzustellen führte die Polizei zusammen mit den chinesischen und einheimischen Behörden vermehrt Razzien in den Casinos und Hotels der Insel durch.

Diese Razzien waren die Folge mehrerer Morde und Mordanschläge, da zum Beispiel erst kürzlich ein Casinobesitzer angegriffen und ermordet wurde. Insgesamt mussten sich hierzu 1300 Menschen einem Verhör unterziehen und sogar 150 der befragten Personen wurden festgenommen.

Die Polizei erhofft sich davon, dass durch Aktionen dieser Art gegen das organisierte Verbrechen vorgegangen werden kann. Auch die immer noch anhaltenden Bandenkriege, die in den 1990er Jahren ihren Anfang nahmen, sollen damit eingegrenzt werden.

Besonders in Bezug auf die Triaden, die eine mafiaartige Vereinigung darstellen, soll vorgegangen werden, denn diese kämpften zum damaligen Zeitpunkt darum, die Casino-Geschäfte im High-Roller Bereich führen zu können. Auch waren diese Organisationen für das illegale Kreditgeschäft verantwortlich und zum damaligen Zeitpunkt, im Jahr 1999, fielen insgesamt 40 Personen diesen Machenschaften bei Schießereien zum Opfer und starben.

Der Anführer der Tiraden, Kuok-koi, erhielt eine Strafe von 15 Jahren Gefängnis, die nun nahezu vorüber sind. In Bezug auf die Casinos muss laut Behördensprecher immer mit Kriminalität gerechnet werden. Betrugsversuche, Diebstähle und Geldwäsche sind keine Seltenheit in Regionen, wo Casinos sind.

Auch bei der erst kürzlich stattgefundenen Aktion der Polizei wurden Betrüger festgenommen, eine Geldsumme in Höhe von 900.000 Euro beschlagnahmt und die beteiligten Personen wurden wegen Betrug, Geldwäsche, Mordversuch, Mord und weiteren Verbrechen angeklagt. Diese Machenschaften stehen oftmals in Verbindung mit den Triaden.