Aus Macau gab es oft Schlagzeilen, dass Regierungsbeamte vor Ort Gelder aus den Staatskassen verzockten. Viele der Zocker konnten geschnappt werden und wurden als Folge daraus natürlich aus dem Staatsdienst entlassen, andere Spieler kamen bisher jedoch ungeschoren davon. Es wird davon ausgegangen, dass dies daran liegt, dass der amerikanische Geheimdienst vor Ort sehr aktiv war und die chinesischen Regierungsbeamten erpresste, die durch das Zocken vor Ort mit Staatsgeldern verwundbar geworden waren.

Bedeutungslose Spekulationen

Der Glücksspielbetreiber Sands hatte eine Untersuchung in Auftrag gegeben, bei der genau diese Vermutung, dass CIA Agenten vor Ort die chinesischen Regierungsbeamten unter Druck setzen würden, bestätigt wurde. Die Untersuchung wurde veröffentlicht doch nun reagierte der Betreiber verschiedener Casino Resorts anders auf die Veröffentlichung als erwartet und gibt an, dass es sich bei den Informationen aus dem Bericht lediglich um Spekulationen handle. Was nun er Wahrheit entspricht, ob der amerikanische Geheimdienst in China tatsächlich sein Unwesen treibt und ob die chinesischen Regierungsbeamten in Angst und Schrecken leben müssen ist daher ungewiss. Potential um mit diesem Material einen Krimifilm zu drehen hat die Geschichte dennoch allemal.

(Quelle:faz.net)