Vor Kurzem wurde im Rahmen des "Internationalen Medienkongresses" von "medienwoche@IFA" am späten Nachmittag eine Debatte hinsichtlich der Frage abgehalten, ob die effektive Regulierung neue Chancen eröffnet und welche Auswirkungen dies auf Medien und Betreiber hat, die sich in einem geöffneten Sportwettenmarkt befinden.

Hierbei waren Juristen, Repräsentanten aus Politik, von Sportwettenbetreibern und Führungsriegen des Sports zugegen. Bei dieser Debatte standen die Sportwetten im Mittelpunkt, da sie den Medien satte Extraerträge eröffnen können, sofern der entsprechende Markt genug liberalisiert wird.

Zudem war auch der deutsche Glücksspielvertrag einige Zeit Gesprächspunkt, der neu aufzusetzen ist. Die Länderchefs kamen bis dato darin überein, den Markt zum Teil zu liberalisieren und lediglich sieben Zulassungen zu vergeben.

Hier hufen die Betreiber, denn sie fassen diese Idee als Willkür auf und finden nicht, dass sie zur momentanen Lage des Bereiches passt. Auch die europäische Kommission sieht dies so und hat den Plan heftig bekrittelt.

Doch es steht nicht fest, wie das kommende Gesetz in Sachen Glücksspiel gestaltet wird, denn die Vorlage ist noch zu verbessern. Die Debattenrunde wurde also zur richtigen Zeit abgehalten und stellte ökonomische und politische Tatsache in den Vordergrund.

Auch die Ansichten des Bürgers waren hier wichtig. Der Direktor der "digibet UK Ltd.", der auch den Kongress ins Rollen brachte, war hinsichtlich der Diskussionen und der Teilnehmer sehr optimistisch.

Er war der Ansicht, dass eine vernünftige Diskussion im Hinblick auf die Debatten in der Politik in Sachen Sportwettenregulierung nur effektiv sein kann.