Einen Abend, den er in Bregenz zubrachte, wird ein 26jähriger Schweizer niemals vergessen.

Er verlustierte sich an einem Spielautomaten und machte dann auch einen Gewinn, was der Automat lautstark verkündete. Doch die Freude war nur von kurzer Dauer, da man ihm mitteilte, dass sein Glück einem Fehler im Programm des Automaten geschuldet ist.

Der Schweizer wusste davon vorerst nichts. Auf dem Automaten war der astronomische Betrag von rund 43 Millionen Euro zu lesen und der Schweizer und seine Frau waren über den unverhofften Reichtum überglücklich. Damit dieser entscheidende Moment in seinem Leben in Erinnerung blieb, filmte er das Gerät mit seinem Mobiltelefon.

Doch das Glück des Paares kehrte sich rasch in Zorn um, da der Leiter des Casinos in Bregenz ein paar Minuten später die Freude zunichte machte. Er erklärte dem Schweizer, dass die Anzeige auf dem Gerät Folge eines technischen Problems war und forderte den Mann auf, die Spielstätte zu verlassen.

Es dauerte nicht lange, bis ein Angestellter des Hauses den Chip des Geräts, der den Spielprozess festhält, aus dem Automaten gelöst hatte und dann seines Weges ging, erzählt der Mann.

Der Schweizer dachte gar nicht daran, die Sache auf sich beruhen zu lassen und forderte beharrlich seinen Gewinn. Nach einigen Stunden kam die Polizei und dokumentierte diesen Fall.

Der Spieler hat sich mittlerweile an einen Anwalt gewandt, der seine Interessen vertreten soll. Er ist der Ansicht, dass die Spielstätte ihn um sein Geld bringen will und das duldet er nicht. Das Casino in Bregenz bleibt bei seinem Standpunkt, dass der Hauptgewinn einem technischen Defekt geschuldet ist.

Um sein Geld zu bekommen, wird der Schweizer Spieler nicht um den gerichtlichen Weg herumkommen.