Neben den Zahlen, die sich bei einer Erhöhung um rund eine halbe Milliarde Euro pro Jahr durchaus sehen lassen können, wurde auch die Zielgruppe näher untersucht.

Während noch vor nicht allzu langer Zeit vorrangig junge Männer aus sozial schwachem Umfeld dem Glücksspiel in Spielhallen nachgingen, so ist es heute immerhin ein Viertel der Spieler, bei dem es sich um Frauen handelt. Offensichtlich haben die Frauen das Spielen in den Automatenhallen für sich entdeckt. Generell sind es immer mehr neue Kunden, die in den Spielhallen ihr Glück versuchen. Als Grund hierfür wird in erster Linie die viel modernere Aufmachung vieler Etablissement gesehen. Natürlich ist es zudem die umfassende und abwechslungsreiche Spielauswahl, die verschiedene Zielgruppen in die Spielhallen lockt.

Profit nicht für alle Spielhallen

Auch wenn dies eigentlich sehr gute Neuigkeiten für die Automatenindustrie sind, so profitieren nicht alle Betriebe von den steigenden Umsätzen. Gerade kleine Betriebe haben es schwer sich am Markt zu etablieren. Nicht zu vergessen sind die Kosten für einen Spielhallenbetrieb. Auch sind die gesetzlichen Regelungen in Deutschland immer strenger geworden, worunter einige der kleinen Etablissements leiden. Verwaltungsaufwand und Steuerkosten führten bereits in vielen Fällen dazu, dass Betreiber ihre Geschäfte aufgeben mussten.