Die Folgen daraus waren direkte Umsatzrückgänge, die weiterhin anhalten bzw. weiter sinken. Nun sollen die Anbieter umdenken und den Macaubesuchern neue Anreize bieten, um die Reise zur chinesischen Halbinsel anzutreten. Diese Alternativen sollen kein Glücksspiel beinhalten.

Schafft die Zockermetropole einen Imagewechsel?

Macau ist als Glücksspielmekka bekannt geworden und auch trotz der sinkenden Umsätze kennen vorrangig Glücksspielfans die chinesische Halbinsel und nicht zuletzt auch nur deswegen, weil ein Hotel-Casino-Komplex neben dem nächsten steht. Während Las Vegas Umsatzrückgänge hingenommen hat und trotzdem heute noch das Glücksspielmekka schlechthin ist, so sollen die Anbieter in Macau komplett umdenken und Alternativen zum Glücksspiel anbieten.

In der Vergangenheit hatten in Macau vor allem die VIP-Spieler für die enormen Umsatzanstiege gesorgt. Durch den von der Regierung angestrebten Kampf gegen Korruption und die genaue Beobachtung der Ein- und Ausreise in Macau, ziehen die schwerreichen Spieler es heute vor, lieber andere Zockerparadiese zu besuchen.

Während die Glücksspielanbieter vor Ort nun überlegen, wie sich das Geschäft in Macau vor Ort auch in Zukunft noch lohnen könnte, wünscht die Regierung ein verändertes Angebot. Es sollen mehr Familien als Besucher nach Macau kommen. Somit wird den Glücksspielanbietern empfohlen, sich mehr auf umfassende Unterhaltungsangebote, gastronomische Highlights und familienfreundliche Attraktionen zu konzentrieren. Ob die Glücksspieltempel in Zukunft tatsächlich in Kinder- und Familienparadiese umgewandelt werden, wagen Experten jedoch aktuell noch zu bezweifeln.