Hier haben es sich die Behörden zur Aufgabe gemacht, durch Razzien gegen das illegale Glücksspielangebot vorzugehen. Spielhallen, die keine Lizenzen haben, werden dicht gemacht. Spielautomaten, die nicht lizensiert sind, werden mitgenommen. Müssen die Spieler nun Angst haben, dass bald keine Spielautomaten mehr zum Zocken zur Verfügung stehen?

In Kärnten allein gibt es Schätzungen zu Folge 700 illegale Glücksspielautomaten. Trotzdem es möglich ist, Glücksspielautomaten legal zur Verfügung zu stellen, nutzen die Betreiber jedes Schlupfloch, um mit dem Glücksspiel mehr Geld verdienen zu können. Hierzu gehört auch der Betrieb von illegalen Spielautomaten. Die Behörden in der Region haben dem illegalen Glücksspiel den Kampf angesagt. Mit einer Schwerpunktaktion in Villach am 14. Januar 2016 konnte die Polizei Erfolge verbuchen. Insgesamt konnten hier vorläufig 34 illegal aufgestellte Spielautomaten beschlagnahmt werden. Angst haben, dass vor Ort bald kein Glücksspielangebot existieren wird, muss hier aber keiner. Der Kampf konzentriert sich lediglich auf das illegal angebotene Glücksspiel.

Schlag gegen illegales Glücksspiel

Mit dem Erfolg in Villach soll es in der gesamten Region auch in Zukunft weitergehen. Razzien werden durchgeführt, um illegale Geldspielgeräte zu finden und zu beschlagnahmen. Neben der Beschlagnahmung müssen die Betreiber mit Strafen rechnen, die ihnen auferlegt werden. Im Fall von Villach wurden alle Betreiber angezeigt. Es ist damit zu rechnen, dass die Betreiber hohe Bußgeldstrafen zahlen müssen.