Bei minderjährigen Personen wird die große Gefahr gesehen, dass aus dem anfänglichen Nervenkitzel oder der Langeweile sich schnelle eine Spielsucht entwickeln kann. Genau aus diesem Grund ist es erst Personen ab 18 Jahren gestattet, Sportwetten in den entsprechenden Wettlokalen abzugeben.

Unter 18 Jahren sollte den Besuchern der Zutritt zu diesen Wettbüros eigentlich verwehrt werden. Jugendliche im Alter von 15 Jahren schaffen es jedoch immer wieder einen Wettschein auszufüllen. Sie selbst sagen, dass die Abgabe von Sportwetten, durch die Fußballthematik zuerst einmal Spaß macht und gleichzeitig die Möglichkeit besteht, aus wenig Geld viel zu machen.

Die Jugendlichen selbst geben an, dass Sportwetten heutzutage eines der Hauptthemen auf dem Schulhof seien. Doch nicht nur auf dem Schulhof, denn auch in der Innenstadt sieht man einen Laden nach dem nächsten, in dem das Glücksspiel angeboten wird. Durch das erhöhte Angebot steigt auch die Nachfrage, vor allem bei den Jugendlichen. Während einige der Jugendlichen nach eigenen Angaben vorrangig auf die Lieblingsmannschaft beim Sportwetten setzen, gibt es andere junge Menschen, die auf fast jedes Spiel wetten. Gerade bei den Jugendlichen, geht eine große Suchtgefahr von den Glücksspielangeboten aus. Die meisten Jugendlichen sind sich der Gefahr der Spielsucht noch gar nicht wirklich bewusst.

Mit den Sportwetten begehen viele der Jugendliche einen ersten Fehler, denn meist werden Wetten abgegeben, bevor die Jugendlichen anderen Glücksspielangeboten verfallen. Die Möglichkeit, aus wenig Geld schnell viel Geld zu machen, ist oft der Antrieb, der die Menschen zur Sucht verleitet und diese Gefahr ist bei Jugendlichen laut Experten viel Größer.