Das Angebot wird vorrangig von Rentnern genutzt, die dann vor Ort in der Spielbank ihrem eigenen Spielvergnügen nachgehen. Start des Shuttles ist in München, wo die Gäste vom Hauptbahnhof abgeholt werden, um dann in den historischen Ortskern von Garmisch zu fahren und dort das Casino zu besuchen.

Auch wenn der Bus an einem Samstagabend nicht prall gefüllt ist, so gibt es dennoch einige Personen, die das Angebot gerade im Winter nutzen, um ins Casino zu fahren und sich selbst vor Ort die Zeit zu vertreiben. Meist sind es ältere Gäste, die das Angebot schon seit langem immer wieder in Anspruch nehmen. Im Alter gäbe es gerade im Winter nicht viele Alternativen und so bietet der Casinobesuch eine willkommene Abwechslung. Mit dem Kasino-Blitz dauert es eine knappe Stunde, bis die Gäste im Casino ankommen. Die Gäste werden mit dem Shuttle-Service direkt vor die Tür der Spielbank gebracht, die sich direkt in der Fußgängerzone in Garmisch befindet.

Die Gäste, die den Shuttle-Service des Casinos nutzen sind vorrangig Stammgäste. Deshalb ist es auch kaum verwunderlich, dass alle Mitfahrer einzeln im Eingang des Casinos durch den Direktor des Casinos, Peter Eursch, begrüßt werden. Die Stammspieler haben freien Eintritt und verfügen zum Großteil sogar über die goldene Kasino-Karte. Nach Angaben des Direktors sei es als Betreiber besonders wichtig, die Suchtprävention im Auge zu behalten.

Dies sicherzustellen sei die primäre Aufgabe, so der Casinodirektor in einem Interview. In Garmisch würde man aufgrund dieser Aufgabe die Spieler genau im Auge behalten. Manchmal werden Gespräche mit den Gästen gesucht und im Durchschnitt würden von Seiten der Spielbank etwa ein bis zwei Spielersperren pro Monat ausgesprochen.