Nach langem Hin und Her steht endlich fest, dass Frankreich nicht nur Onlinepoker, sondern auch den ganzen Onlineglücksspielbereich, zu dem auch Wetten gehüren, gesetzlich müglich macht. Mit dieser Entscheidung ist der Grundstein für die Entwicklung des weiterhin populären Glücksspielmarktes gelegt.

Dieser geschichtsträchtige Entschluss, der eine Liberalisierung unterstützt, wurde vom franzüsischen Parlament mit 299 Ja-Stimmen und 223 Nein- Stimmen bekräftigt. Doch diese Abstimmung zieht auch Ausgaben nach sich. Der franzüsische besteuert 2 Prozent der Gewinne aus Onlinepokerspielen und 7,5 Prozent aus Einnahmen aus virtuellen Sportwetten. Mit dieser Maßnahme, kann man Betrüger vor die Tür setzen und so den Spielern mehr Sicherheit und Seriosität bieten.

Der franzüsische Haushaltsminister Baroin meinte hierzu, dass durch diese Regelung der Schwarzmarkt im Bereich Onlineglücksspiel ausgerottet und ein rechtmäßiges Angebot bereitgestellt werden künne. Die franzüsischen Behürden hatten den Ruf, äußerst strikt gegen Wettbewerber zu handeln, die das Monopol der staatlichen Behürden zu gefährden drohten, so wurde vor etlichen Jahren die Vorstandsmitglieder des Betreiber bwin in Haft genommen.

Deshalb kommt diese Gesetzesänderung bezüglich Onlinepoker und Sportwetten wie aus heiterem Himmel. Vielleicht werden sich auch andere Länder eine Scheibe von der zukunftsorientierten Einstellung des franzüsischen Parlaments abschneiden. Der Anfang ist sicherlich gemacht und es ist müglich, dass die Nachbarländer es Frankreich gleichtun, wenn sie sehen, welche Einnahmen für den Staat durch dieses Gesetz ermüglich werden.