Andreas P., der Ex-Lebensgefährte der Doppel-Olympiasiegerin Michaela Dorfmeister, sollte aktuell eigentlich im Gefängnis sitzen. Warum? Weil der 47-jährige einen Mutmaßlichen Millionenbetrug durchgeführt haben soll. Hierbei habe er mehrere Personen geschädigt. Diese fordern nun eine Rückzahlung in Höhe von 2,6 Millionen Euro sowie die Verhaftung des Betrügers. Stattdessen dieser hinter Gittern sitzt treibt er sich Augenzeugen zu Folge lieber in Casinos in Slowenien und Tschechien rum.

U-Haft gefordert

Während es so scheint, als würde Andreas P. sein Leben genießen, haben die Geschädigten ein weniger gutes Gefühl. Diese fordern von dem mutmaßlichen Betrüger die Summe in Höhe von 2,6 Millionen Euro zurück. Darüber hinaus wird von Seiten der Geschädigten U-Haft für den Beschuldigten gefordert.

Was dem Beschuldigten vorgeworfen wird:

  • Andreas P. habe Kontakte zu Berühmtheiten und Profisportlern ausgenutzt, um krumme Geschäfte zu drehen
  • zum Geschäft: mit Geldern der Geschädigten wollte er marode Industriemaschinen ankaufen und im Ausland weiterverkaufen
  • den Geschädigten wurde eine hohe Rendite in Aussicht gestellt
  • Gelder wurden von Andreas P. jedoch im Casino verspielt, der Beschuldigte war der Spielsucht verfallen
  • neben den Ermittlungen wegen des Verdachts auf gewerbsmäßigen schweren Betrugs befindet Andreas P. sich offiziell in Privatkonkurs und ist zahlungsunfähig

Gewinne verschwunden

Andreas P. hat beim Lottospielen sogar zweimal Glück gehabt. Hierbei soll er einen Gewinn in Höhe von mehr als fünf Millionen generiert haben. Von diesem Gewinn fehlt jedoch jede Spur. Die Geschädigten fordern vor Gericht lediglich 2,6 Millionen Euro zurück, obwohl bei den Verbindlichkeiten von fast vier Millionen Euro die Rede ist. Ein Großgläubiger hat bereits auf seinen Anteil in Höhe von 1,5 Millionen Euro verzichtet. Nun soll ermittelt werden, wo der Gewinn von Andreas P. in Höhe von 5,5 Millionen Euro verblieben ist. Hierzu sollen die Casinos in Slowenien und Tschechien überprüft werden.