In einem aktuellen Fall in Neuseeland setzte ein Spieler jedoch seinen eigenen Namen in dem Pokerturnier ein und verlor diesen prompt. Das Namensrecht in Neuseeland ist sehr locker, so kommt es dazu, dass ausgefallene Namen von Seiten der ämter in Neuseeland nicht abgelehnt werden können. Es gibt nur wenige Kriterien, aufgrund derer Namen abgelehnt werden können, zu diesen zählen die Länge des Namens, enthaltene Beleidigungen oder der Klang nach einem offiziellen Titel, aufgrund dessen Namen abgelehnt werden können.

Wahrscheinlich war der Einsatz des 22-jährigen Neuseeländers beim Pokerspiel nicht sonderlich gut überlegt, denn er verspielte in einem Turnier seinen eigenen Namen und muss nun einen 99-Zeichen langen Spaßnamen tragen. Der neue Name lautet "Full Metal Havok More Sexy N Intelligent Than Spock And All The Superheroes Combined With Frostnova".

Dem Spieler wird wohl während des Spiels nicht bewusst gewesen sein, dass der Name dann dauerhaft sein eigener sein wird und der Spaß einen langen Zeitraum in Anspruch nehmen kann. Der Spieler ließ laut den ämtern im Jahr 2010 seinen Namen ändern. Bei diesjähriger Beantragung eines neuen Personalausweises, ist dem Spieler wohl erst bewusst geworden, dass die spaßige änderungen tatsächlich ernst geworden ist, denn der Name steht nun in seinem neuen Ausweis.

Die Geschichte klingt unglaublich, gerade weil die Namengebung in Deutschland zum Beispiel strengen Regelungen unterliegt. Dies jedoch trifft für Neuseeland nicht zu. So kommt es, dass eine solche Situation wie im Fall des Pokerspielers passieren kann, dieser muss sich nun mit dem 99-stelligen Namen identifizieren, denn auch in seinem Ausweis hat der Name in Neuseeland seine Gültigkeit.