Der Glücksspielanbieter Ladbrokes ist als zweitgrößtes Glücksspielunternehmen aus Großbritannien sehr bekannt. Als Betreiber von Wettbüros und als Anbieter von Online Glücksspiel wie unter Anderem Poker hat das Unternehmen sich seinen Namen gemacht.

Neusten Meldungen zu Folge hat das Unternehmen öffentlich angegeben, dass die eigene Bank der Firma eine Fazilität in Höhe von 628,7 Millionen Euro für die nächsten fünf Jahre einräumt.

Derzeit hatte das Unternehmen eine Fazilität in Höhe von 651,9 Millionen Euro, die im nächsten Jahr abgelaufen wäre. Durch die neuste Vereinbarung jedoch, wird die alte durch die neue Fazilität abgelöst und ist bis zum Jahr 2016 gültig.

Die neu zugesprochene Darlehensfazilität ist dieses Mal weit niedriger, als die Vorherige, um rund 20 Millionen Pfund. Zudem wird der Zinssatz im nächsten Jahr auf 7,5% ansteigen. Das Unternehmen blickt jedoch trotzdem positiv in die Zukunft und ist überzeugt, die anstehenden Schuldscheine zahlen zu können. Daher wird an den Plänen des Unternehmens, laut Zuständigem für die Finanzen, nichts geändert.

Der Finanzverantwortliche der Firma gibt an, dass das Unternehmen einen sicheren stand hat und durch die unternehmerischen Erfolge auch ausreichend Einnahmen, um die Zukunftspläne umsetzen zu können und weiterhin stabil zu bleiben. Auch seien die Unternehmer zufrieden, über die Vereinbarungen mit der Bank und mit der jetzigen finanziellen Lage.

Gerüchten zu Folge war das Unternehmen in Verhandlungen vertreten, bei denen es um den Kauf von Sportingbet und 888 Holdings ging. Laut der neusten Meldungen habe das Unternehmen sich jedoch davon nun vorerst distanziert.

Trotz der Wirtschaftskriese, von der viele Glücksspielanbieter wegen Rückgang des Spielens betroffen waren, konnte Ladbrokes laut eigener Aussage die Einkünfte relativ gut halten, im dritten Quartal sogar etwas steigern.

Auch die eigene Prognose für das Jahresende sieht gut aus und wird voraussichtlich den Erwartungen der Unternehmer entsprechen.