Die Kritiker werden schon seit längerer Zeit immer lauter: die Automatenspielhallen stellen eine große Konkurrenz für die staatlichen geführten Casinos dar, für die Lotterie und damit auch für das Staatsmonopol.

Viele Casinobesucher gingen in den letzten Jahren gerne oder auch lieber in die Automatencasinos, weil für dort nicht in allen Bereichen das Rauchverbot galt und weil die Kontrollen und Bestimmungen weniger streng sind, als in den Live-Casinos.

Viele Faktoren, wie das Rauchverbot, die Wirtschaftskrise und die Gesetze und Bestimmungen die der Prävention bez8üglich des Spielerschutzes zu Gute kamen, führten dazu, dass sie Casinos immer leerer wurden und die Automatenspielhallen sich immer mehr Beliebtheit erfreuten. Die steigenden Automatenspielhallen und die sinkenden Einnahmen führten letztlich dazu, dass die Einnahmen nicht mehr weit voneinander entfernt liegen.

Aus Sicht der Verfechter des Spielerschutzes, haben die Automatenhallen negative Auswirkungen auf die Spieler, da es in diesen Hallen etwas über 50 Prozent Süchtige oder Suchtgefährdete gibt, wohingegen es sich beim staatlich geregelten Lotto laut Statistik lediglich um 4 Prozent handle.

Das Staatsmonopol auf Glücksspiel in Deutschland wird kritisch beobachtet und vor allem vom Europäischen Gerichtshof angeprangert. Die Gesetze zählen vor allem aus Schutz für sie Spieler und aus Schutz vor der Spielsucht für jedermann. Die Gesetze, die die Automatenspielhallen betreffen, wurden mit der Zeit scheinbar etwas lockerer, so dass die Zahl der Spielsüchtigen in Deutschland seit 2006 extrem angestiegen ist.

Dies soll sich von nun an ändern, weshalb der Gürtel etwas enger geschnallt werden muss und härtere Maßnahmen und Regelungen getroffen werden sollen. Unter Anderem soll die Anzahl der Automaten pro Spielhalle begrenzt werden und die Abstände zwischen den Automatencasinos vergrößert werden. Zudem sollen Kontrollen strenger organisiert und in den Automatenhallen überhaupt erst mal arrangiert werden.