Seit das Glücksspielunternehmen Novomatic angetreten ist im Kampf um die Mehrheitsanteile an den Casinos Austria, muss das Unternehmen mit Gegenwind rechnen. Zuerst gab es Probleme durch die Bundeswettbewerbsbehörde, nun ist ein neuer Konkurrent aufgetaucht, gegen den es sich zu beweisen und durchzusetzen gilt. Den Medien zu Folge handelt es sich bei den neuen Konkurrenten um die beiden tschechischen Milliardäre Karel Komarek und Jiri Smejc.

Die Unternehmer sind bekannt für die Kontrolle verschiedener Glücksspielunternehmen in der Tschechien Republik und in Griechenland. Nach Angaben von Experten ist die Wahrscheinlichkeit aufgrund der komplizierten Anteilsvergabestruktur gar nicht so gering, dass die beiden tschechischen Unternehmer den Zuschlag für die Anteile bekommen könnten.

Pechsträhne für die Novomatic

Auch wenn aktuell noch keine Entscheidung gefällt ist, scheinen die Sterne für das Unternehmen schlecht zu stehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Tschechen den Zuschlag erhalten ist sehr hoch, aber auch hier muss das Angebot der Unternehmer erst noch durch die österreichische Bundeswettbewerbsbehörde genehmigt werden.

Nachdem sich die Novomatic so siegessicher zeigte, wurde dem Unternehmen nun bereits der Wind aus den Segeln genommen. Erst zu Jahresbeginn musste Novomatic die Spielautomaten aus Wien entfernen, weil dort seit Jahresbeginn das Automatenverbot vorherrscht. Die Einkünfte sind bereits zurückgegangen. Das Unternehmen kündigte sich an nun weiterhin vermehrt auf die Auslandsgeschäfte zu konzentrieren.