Auch PokerStars hatte sich vor einiger Zeit für eine spanische Lizenz beworben. Da die Entscheidung bald fallen wird, präsentiert PokerStars der Öffentlichkeit nun einige der eigenen Pläne für das sonnige Land im Süden.

In Barcelona fand kürzlich ein Arbeitstreffen zwischen Vertretern des Unternehmens PokerStars, einigen Mitarbeitern und Personen aus der spanischen Community statt. Hier wurde darüber diskutiert, wie ein Neustart für pokerstars.es aussehen könnte und welche Pläne hierfür in Angriff genommen werden müssen. Die Ergebnisse dieser Zusammenkunft haben die Vertreter des Unternehmens im Anschluss öffentlich gemacht.

Für PokerStars werden erhöhte Kosten durch Steuern ins Haus stehen. Diese sollen laut den Plänen der Unternehmer auf die Kunden umgelegt werden. Gleichzeitig soll dann der Rake erhöht und die Promotions verringert werden. Die Boni und VPP-Points sollen von Dollar in Euro umgewandelt werden. Die festgelegte Besteuerung für rakearme und rakefreie Pötte ist der Grund dafür, dass PokerStars außerdem vorhat das eigene Angebot anfangs zu reduzieren.

Auch die Meldung, dass die Unternehmer des spanischen Pokermarkts eventuell die Steuern der letzten vier Jahre begleichen müssen sorgt für Aufregung. Zu diesem Thema wurde allerdings kein Statement von Seiten PokerStars abgegeben. Von Seiten anderer Unternehmen wie Betfair und bwin.party wurde dieser Steuerzahlung bereits zugestimmt. Das Finanzamt Spaniens bat das Unternehmen PokerStars um eine Summe in Höhe von 300 Millionen Euro. Experten gehen davon aus, dass das Unternehmen einer Zahlung des halben Betrags zustimmen könnte.