Diese Position wurde eindeutig beschlossen und dabei wurde entschieden, dass alle für einen einheitlichen Glücksspielstaatsvertrag stimmen und sich für ein Glücksspielmonopol in Deutschland aussprechen.

In dem Referat von Bernhard Starke wurde schnell deutlich, wie die Verantwortlichen zu der derzeitigen Situation stehen, dass nur 15 Ministerpräsidenten sich auf einen Gesetzesentwurf für den Glücksspielstaatsvertrag einigen konnten, während in Schleswig-Holstein ein eigenes Glücksspielgesetz verabschiedet wurde, welches die komplette Liberalisierung des Glücksspielmarktes in dem nordischen Bundesland vorsieht.

Bei den Betriebs- und Personalräten gibt es kein Verständnis dafür, dass die Lizenzvergabe in Schleswig-Holstein bereits vor den Landtagswahlen erfolgt.

Es wird erwartet, dass bei der Landtagswahl am 06.05.2012 ein Regierungswechsel vor Ort stattfinden wird. CDU und FDP jedoch sind überzeugt davon, dass das verabschiedete Glücksspielgesetz der richtige Weg für das Bundesland ist und dass der E15-Entwurf der anderen Bundesländer nicht dem Europarecht entspreche würde und daher in Zukunft so oder so nicht verabschiedet werden könnte.

Die Personalräte haben hierzu jedoch eine ganz andere Meinung und forderten die Politiker auf die Entscheidung abzuändern und sich doch dem Glücksspielstaatsvertrag der 15 Ministerpräsidenten anzuschließen.

Weitere Punkte, die angesprochen wurden, waren vor allem die Einschränkungen durch den Glücksspielstaatsvertrag, wie zum Beispiel die Nichtrauchergesetze, die Spielhallengesetze und das Verbot von Online Glücksspiel. Alle drei Punkte wirkten sich in der Vergangenheit negativ auf die Situation der Spielbanken aus.

Weiterhin spricht sich der Bundesarbeitskreis für das Verbot des Online Glücksspiels in Deutschland aus. Darüber hinaus wird gefordert, dass nur noch Konzessionen für Spielbanken ausgegeben werden sollen, in denen das traditionelle Glücksspiel angeboten wird.

Der Finanzminister von Schleswig Holstein und Bernhard Stracke von der Bundeskoordinierung Spielbanken setzten sich zusammen, um über das Glücksspielgesetz in Schleswig-Holstein zu diskutieren. Darüber hinaus wurde der Plan angesprochen, die Spielbanken in private Hand zu übergeben.

Es wurden bereits Gebote von privaten Anbietern abgegeben, doch dies wurde nun erst einmal auf Eis gelegt und soll später wieder aufgenommen werden. Am Ende der Veranstaltung und nach den verschiedenen Referaten kamen die Teilnehmer in der Kieler Spielbank zusammen und konnten so dem eigenen Freizeitvergnügen nachgehen.