Auf Grund der baldigen, vollständigen Umsetzung des UIGEA, haben nicht nur die Vereinigten Staaten sondern auch andere Länder mit juritischen Auseinandersetzungen zu kämpfen.Einen großen Schritt in Richtung Legalisierung hat vor wenigen Wochen Frankreich, in mehreren Formen des Online Glücksspiels einschließlich Online Poker, unternommen.Ganz aktuell zeigt sich jetzt, dass auch Deutschland in Frankreichs Fußstapfen treten könnte.

Mit Ausnahme von Sportwetten und Pferdewetten werden in Deutschland derzeit alle Formen von Online Glücksspiel verboten, diese Situation herrschte einst auch in Frankreich. Das Verbot ist unter Beschuss von einigen europäischen Gruppen und einigen einflussreichen deutschen Politikern, doch in etwa zwei Jahren soll das Verbot enden. Den zum 1.Januar 2012 tritt der Glücksspielstaatsvertrag außer Kraft. Viele Deutsche Bundesländer, vorallem Schleswig Holstein, sind schon jetzt gegen den Glücksspielstaatsvertrag und ziehen eine Kündigung in Erwegung.

Auch in Australien stehen seit dem Jahr 2001 Spieler von Online Glücksspielen unter dem Stigma des Interactive Gambling Act, das stellt praktisch ein Verbot für alle Echtgeldangebote im Online Glücksspiel­berreich dar. Dieses Verbot hat sich allerdings nicht weit durchgesetzt und so fordert nun eine einflußreiche Fraktion die Aufhebung des Verbots. Im Wesentlichen bringen sie aber die gleichen Argumente an, wie US­Polititker gegen die UIGEA vorbringen.

Man kann auf jeden Fall behaupten das die Länder sich in Richtung Legalisierung von Online Glücksspielen bewegen. Es wird jedoch Jahre dauern, bis das Ziel erreicht wird und vermutlich müssen die Länder einen hohen Preis bezahlen, um die Gesetze einführen zu können. Beispielsweise besitzen die neuen französischen Regelungen viele Einschränkungen und vordern außerdem einen sehr hohen Steuersatz von den Anbietern. Bis die legalisierten Märkte ihr vollständiges Potential ausschöpfen können, wird es sicherlich einige Zeit dauern, es ist alles nur eine Frage der Zeit.