Dies versucht er nun mit einer neuen Version des Restore Americas Wire Acts (RAWA), der bereits im Repräsentantenhaus in Washington DC vorgelegt wurde. Die neue Version des RAWA würde allerdings bedeuten, dass die Bemühungen um einen regulierten Online Pokermarkt in der Vergangenheit umsonst gewesen seien. Verständlich also, dass sich bereits einige Gegner gegen die neue Version ausgesprochen haben. Zu diesen Gegnern gehört auch die zukünftige Generalstaatsanwältin Loretta Lynch, die sich deutlich gegen die änderungen des RAWA ausgesprochen hat.

Für die Pokercommunity in den USA war die Meldung, dass sich die zukünftige Generalstaatsanwältin gegen die änderungen des RAWA ausgesprochen habe, eine positive Neuigkeit, denn natürlich ist es gerade die Community, die sich für die Regulierung des Online Pokermarkts in den USA einsetzt. Die änderungen des RAWA würden den Federal Wire Act of 1961 insofern abändern, dass Casino Games und Lotto in Zukunft ebenfalls illegal wären. Damit würden die Regelungen, die in den regulierten Bundesstaaten eingeführt wurden, außer Kraft gesetzt werden, wodurch auch hier das Online Gambling in Zukunft unterlassen werden müsste.

Deutliches Zeichen von Loretta Lynch

Der änderungsvorschlag sowie der RAWA selber sind in den USA sehr umstritten. Es gibt zahlreiche Gegensprecher und vor allem auch die die American Conservative Union hatte sich in der Vergangenheit bereits gegen den Gesetzesentwurf ausgesprochen. Die 55-jährige Loretta Lynch befindet sich derzeit inmitten ihrer eigenen Kandidatur für den Posten als United States Attorney General.

Im Zuge dessen wurde sie zum aktuellen Glücksspielthema befragt. Hier setzte sie ein deutliches Zeichen und sprach sich gegen die änderungsvorschläge aus. Hierdurch ist zwar in Bezug auf den RAWA bisher keine Entscheidung gefallen, doch mit dem Einsatz durch Lynch wurde in dieser Sache ein eindeutiges Zeichen gesetzt, sehr zur Freude der Poker-Community in den USA.