Hierbei wurde das Casino geschlossen. Im Anschluss an den Skandal wurde eine Studie in Auftrag gegeben, die die Eröffnung eines neuen Casinos in Paris beinhalten soll, ebenso wie die zukünftige Art der Betreiber. Bereits Ende April soll die Studie abgeschlossen sein und vielleicht ausreichend Material für die Behörden liefern, um eine Entscheidung in Bezug auf das Glücksspielgesetz der französischen Hauptstadt zu treffen.

Die Studie bezieht sich vor allem auf die Neueröffnung eines Casinos in Paris. Darüber hinaus haben die Behörden jedoch bereits angekündigt, dass das Glücksspiel in den kommenden Monaten mehr und mehr thematisiert werden soll. Die aktuelle Gesetzeslage habe dafür gesorgt, dass in der französischen Hauptstadt zahlreiche illegale Angebote präsentiert werden. Um dies in Zukunft zu verhindern, sollte das Gesetz anonymen Aussagen nach in Zukunft angepasst werden. Mit der Reform der aktuellen Gesetzgebung könnte mehr Transparenz geschaffen werden, die wiederum vermehrte Kontrollmöglichkeiten schaffen würde.

Lange Wartelisten in bestehenden Casinos

Aktuell gibt es in und um Paris nur Casinoangebote in Enghien-les Bains und Deauville. Dies führt dazu, dass der Andrang vor Ort sehr groß und die Wartelisten für Cash Games sehr lang sind. Paris hat nicht nur 2,2 Millionen Einwohner, sondern jährlich kommen etwa 30 Millionen Touristen nach Paris.

Mit einem neuen Casino in der französischen Hauptstadt würde eine neue Attraktion geschaffen werden, die Touristen und Bewohner anlocken würde. Auch wenn sich die Regierung gegen ein neues Casino entscheiden sollte, ist geplant, das Casinoangebot in der Region zu erweitern. So ist bereits von der Eröffnung eines Casinos in Roissy-en-France die Rede.