Glücksspiel boomt eigentlich stetig und auch trotz harter Krisen konnte die Glücksspielbranche immer weiter bestehen und so sehen die Unternehmer dies auch für die Zukunft. Daher werden in dieser Branche weiterhin Investitionen getätigt und so plant Bill Weidner nun ein Glücksspielparadies auf der chinesischen Insel Matsu.

Der Mogul Bill Weidner plant eine Investition in Höhe von zwei Milliarden Dollar, um innerhalb der nächsten fünf Jahre das Glücksspielmekka in China zu errichten. Das kleine asiatische Las-Vegas soll laut den Plänen von Weidner pro Jahr drei Millionen chinesische Spieler anlocken.

Weidner musste doch vorerst einiges an überzeugungsarbeit leisten, denn gerade die Bewohner der Insel traten als Gegner gegen das geplante Projekt auf. Die Bewohner fürchteten ein unschönes Erscheinungsbild der Insel und eine überflutung durch Menschenmassen, die aufgrund des Glücksspielmekkas anreisen werden. Um die Bewohner der Insel überzeugen zu können wurde von Seiten des Initiators jedem Bewohner ein festes Einkommen in Höhe von 2666 Dollar pro Monat versprochen.

Durch diesen Anreiz konnte der Mogul viele Einwohner der chinesischen Insel Matsu überzeugen und insgesamt 3000 Menschen gaben ihr Okay zu dem geplanten Großprojekt. Die Befürchtungen, dass das Inselbild negativ beeinflusst werden könnte, herrschen allerdings immer noch vor, da davon ausgegangen wird, dass die natürliche Flora und Fauna dem Bauvorhaben weichen muss.

Auch die Angst vor der einkehrenden Kriminalität durch die Glücksspielangebote, macht den Bewohnern vor Ort zu schaffen. Bisher ist Matsu in der Welt des Tourismus noch ein unbekanntes Urlaubsziel, auch wenn es sehr schön ist. Es gibt sowohl Befürworter für das Casino-Projekt, welche sich erhoffen durch das chinesische Vegas mehr Touristen für die Insel begeistern zu können, allerdings haben die Gegner genau aus diesem Grund Bedenken.