Für diese Konzeptänderung spricht die Aufkündigung des Geschäftsverhältnisses mit Monika Lierhaus. Diese wird in Zukunft nicht mehr für die ARD-Fernsehlotterie im Einsatz sein. Stattdessen ist es geplant Menschen aus geförderten Projekten einzusetzen und diese damit entsprechend zu präsentieren.

Mit dem Ende dieses Jahres endet der Vertrag zwischen der ARD-Fernsehlotterie und der Moderatorin Monika Lierhaus. Damit werden ab dem neuen Jahr die Gewinner nicht mehr durch die Moderatorin präsentiert, sondern hier hat die Lotterie als Ziel, Menschen zu präsentieren, die von der ARD-Fernsehlotterie gefördert werden. Damit sollen eben die Personen ins Rampenlicht gestellt werden, die durch die Hilfe der Lotterie ein besseres Leben leben können. Drei Jahre lang hatte Lierhaus für die ARD-Fernsehlotterie gearbeitet und laut Geschäftsführung sei man sehr dankbar für diese immer gut funktionierende Zusammenarbeit.

Auch von Lierhaus selbst gab es einen positiven Rückblick auf die vergangenen drei Jahre. Sie sei sehr stolz bei der Fernsehlotterie mitgewirkt zu haben und vor allem die sozialen Projekte mit zu unterstützen. Als Nachfolgerin von Frank Elstner hatte die Moderatorin es anfangs nicht leicht, als sie erstmals im Jahr 2011 die Gewinnerzahlen verlas. Lierhaus ist eine Berühmtheit aus dem Fernsehen und sorgte erst vor wenigen Jahren durch eine tragische Operation am Kopf für Aufmerksamkeit.

Die Moderatorin hat noch heute mit den Folgen der Operation zu kämpfen. Vielleicht ist genau dies der Grund, warum sie nun gerne den Platz räumt, für Menschen die von Seiten der Lotterie gefördert werden. Kritik hatte der Vertrag mit der berühmten Moderatorin ausgelöst, da erwartet wurde, das der Honorar für ihre Arbeit viel zu hoch sei und die Gelder demnach nicht mehr in soziale Projekte investiert werden könnten. Mit dem neuen Konzept sollen die Spieler darauf aufmerksam gemacht werden. Wie wichtig es dem Unternehmen ist, die Projekte weiterhin zu unterstützen.