Die Privatisierung des Unternehmens scheint direkt einige Interessenten auf den Plan zu rufen, von denen einige bereits Interesse an den Casinos Austria bekundet haben. Zu den Interessenten zählen Peter Goldscheider mit seiner Investmentfirma Epic zusammen mit den tschechischen Milliardären Karel Komarek (KKCG) und Jiri Smejc, das niederösterreichische Glücksspielunternehmen Novomatic, Investor Ronny Pecik und Ex-Bundeskanzler Alfred Gusenbauer im Namen von Bautycoon Hans Peter Haselsteiner.

Das Interesse an dem Glücksspielunternehmen scheint weltweit groß zu sein, nach aktuellen Angaben haben sich bereits Interessenten aus den USA und aus Israel gemeldet. Nun bleibt abzuwarten, für welche Eigentümerstruktur der Finanzminister sich entscheiden wird. Fest steht jedoch, dass der Staat eine Sperrminorität an dem Unternehmen behalten wird.

Aktueller Stand unbekannt

Die äußerung von Seiten des Unternehmens und von Seiten der Interessenten fallen aktuell eher gering aus. Es scheint so, als habe keines der interessierten Unternehmen einen Kommentar zu dem Thema abzugeben. Vielleicht hängt dies auch damit zusammen, dass es für den Finanzminister Schelling aktuell erst einmal darum geht, die derzeitigen Eigentümer von dem Verkauf ihrer Anteile zu überzeugen.

Die Aktuellen Anteile sind durch ein Syndikat miteinander verbunden und so kommt es dazu, dass die Anteile aktuell durch Banken, Versicherungen, Privatstiftungen und weiteren Anteilseignern gehalten werden. Die Verkaufsgespräche wurden überhaupt erst aktuell, weil die die Privatstiftung von Maria-Theresia Bablik angekündigt hatte, die eigenen Anteile (16,8 Prozent) verkaufen zu wollen.