Bereits vor dem Verkaufsstart der Oculus Rift, der für 2016 geplant ist, wurde die Partnerschaft zwischen Oculus VR und Microsoft angekündigt. Das neuste Betriebssystem Windows 10 wurde speziell auf die VR-Brille angepasst. Im Lieferumfang der Brille soll sich ein kabelloser Xbox-One-Controller befinden, wodurch die Zocker über Windows 10 ihre Spiele am PC streamen und dank der Oculus-Brille die Szenen in 3D genießen können. Neben dem zusätzlichen Gadget soll es in Zukunft auch möglich sein, die Brille direkt an der Xbox One nutzen zu können.

Die direkte Nutzung der Cyberbrille in Verbindung mit Konsolen wird aufgrund der neusten Entwicklung des Indie-Games-Entwicklers VRWERX vermutet. Den Vermutungen zu Folge befindet sich ein unbenannter VR-Titel in Arbeit, der die Cyberbrillen HTC Vive, Project Morpheus (Sony) und Oculus Rift unterstützen und direkt mit der PlayStation 4 und Xbox One genutzt werden soll. Eine angekündigte Partnerschaft zwischen Xbox One und Oculus unterstützt diese These, ebenso wie die Aussage der Entwickler, dass jeweils eine VR- und eine Nicht-VR-Version für PlayStation 4 und Xbox One veröffentlicht werden soll.

Seekrankheit durch Cyberbrillen

Neben den bevorstehenden Entwicklungen gibt es auch neuste Meldungen in Bezug auf die Nutzung. In der Vergangenheit wurde von Nutzern deutlich gemacht, dass die Nutzung der Cyberbrillen ernüchternder ist als erwartet. Bei der ersten Nutzung schwankten viele Nutzer zwischen Euphorie und Ernüchterung.

In vielen Fällen wurde berichtet, dass die Nutzung der Brille eine Art Seekrankheit bei den Usern auslöste. In manchen Fällen wurde sogar von übelkeit berichtet, die bei den Gamern ausgelöst wurde. Aufgrund dieser Meldungen wollen die Entwickler die Spiele nun entsprechend anpassen, sodass keine Elemente in den Games enthalten sein sollen, die bei den Spielern übelkeit oder Seekrankheit auslösen können. Damit wolle man die User an die Nutzung des besonderen Cybergadgets gewöhnen.