Betroffen hiervon ist auch das Trump Plaza Casino, das Projekt des Präsidentschaftskandidaten. Mit der Schließung seines Casinos musste Donald Trump sich bereits im Jahr 2014 seine größte Niederlage als Geschäftsmann eingestehen.

Atlantic City versinkt in Schulden

In Atlantic City stecken jedoch nicht mehr nur die Casinos in der Krise, die ganze Stadt ist betroffen. Alle städtischen Dienste sollen mit Beginn dieses Monats eingestellt werden, die Stadt gilt als zahlungsunfähig. Auch wenn Trump aktuell im Zuge der Präsidentschaftswahlen einiges nachgesagt wird und er viel negative Presse erhält, so ist er nicht allein schuld an der Krise in Atlantic City. Wenn man jedoch zurückblickt, dann ist deutlich erkennbar, dass Trump einen großen Teil zu der aktuellen Situation an Amerikas Ostküste beigetragen hat. Zur Erinnerung hier die Stationen von Trump in der Region:

– Investitionen in Atlantic City zu Beginn der 80er Jahre

– Beteiligung am Holiday Inn und am Hilton

– Bau des Taj Mahal

– Angehäufte Schulden ließen sich auch mit Hilfe seines Vaters nicht verringern

– Trump meldete Bankrott an

– Erneuter Casinosbau, welcher einige Jahre zu finanziellem Erfolg führte

– Erneute Bankrottmeldungen von Trumps Firma

– Arbeitsplatzverluste für die Mitarbeiter

Auch im Wahlkampf ist Atlantic City Thema

Das was in der Auflistung eher nach einer großen Pleite klingt, klingt aus Donald Trumps Mund bei den Wahlen ganz anders. Er sei stolz darauf, was er in der Vergangenheit in Atlantic City erreicht habe. Er selbst gibt an vor Ort eine Menge Geld gemacht zu haben. Seine ehemaligen Mitarbeiter und Personen, die Trumps Machenschaften vor Ort verfolgt haben, sind hier ganz einer Meinung. Trump hatte vor Ort nach deren Angaben nur sein eigenes Ego gelebt, ohne Rücksicht auf Verluste. Wenn er diese Einstellung auch heute noch hat, dann sehe es schlecht aus für die USA, so die Gegner des Präsidentschaftskandidaten.