Doch seiner Aussage nach reichte die Zeit in der Legislaturperiode nicht und so mussten der Senator und mit ihm seine Unterstützer eine Niederlage in dieser Sache hinnehmen. Die Zeit in 2012 reichte nicht, doch das bedeute laut Aussage der Verantwortlichen nicht, dass im Jahr 2013 nicht erneut ein Versuch in dieser Richtung angestrebt werden könnte.

Für den Senator selbst und für die Unterstützer des Gesetzesentwurfs ist diese Niederlage selbstverständlich eine Enttäuschung. Trotzdem soll auch im neuen Jahr der Kampf für die bundeseinheitliche Legalisierung des Online Pokerspiels weiter fortgesetzt werden, so Reid. Daher soll dieses Thema auch im nächsten Kongress wieder neu aufgerollt werden. Besonders bedeutsam wäre die bundesweite Legalisierung von Online Poker für viele Betreiber, da so auch auf dem Online Markt Fuß gefasst werden könnte.

Doch nicht alle Beteiligten sind für eine bundeseinheitliche Legalisierung. Einige Staaten planen die eigene, innerstaatliche Regelung, damit die Gelder aus dem Bereich des Online Pokers in die Kassen der Bundesstaaten fließen würden. Aufgrund dessen wurde von Seiten verschiedener Staaten die bundeseinheitliche Regelung bereits abgelehnt.

Zu den Gegnern des Gesetzesentwurfs von Harry Reid zählen unter Anderem auch die Indianerstämme. Als Hauptgrund wird die Ablehnung damit unterstützt, dass die Reid-Kyl Gesetzesvorlage nur Online Poker regulieren würde, jegliche Form des anderen Online Glücksspiels in Amerika aber weiterhin illegal bleiben würde.

Die Unternehmen selbst beklagen, dass die Gesetzesvorlage nicht vorab offiziell vorgestellt wurde. So konnten die Unternehmer sich gar nicht auf die eventuelle Veränderung vorbereiten. Aus diesem Grund sei man nun auch ganz froh, dass die einzelnen Unternehmen sich nun auf die Regulierung innerhalb der einzelnen Bundesstaaten konzentrieren können.