Auch wenn man bisher Anderes hörte, möchte "Novomatic", ein Automatenhersteller mit Sitz in Niederösterreich, doch nicht den Gang an die Börse wagen.

Man will sich nun der Emission von Anleihen widmen, der Geschäftsführer sieht diese Möglichkeit als sinnvolle Alternative an. Doch gegen dieses Vorgehen gibt es eine Menge Gründe.

Der Besitzer der Mehrheit des Unternehmens, der es auch ins Leben rief, hält gar nichts davon, einen Teil seiner Macht abzugeben. Er stand dem Börsengang immer sehr ablehnend gegenüber.

Vor Kurzem sagte der Geschäftsführer, dass ein Gang an die Börse nicht zu 100 Prozent abwegig ist. Man will stets Wege erschließen, um die unternehmenseigene Finanzstruktur zu verbessern und die Schritte bezüglich des Kapitals auszuwerten.

Dies sagte er im Rahmen einer Bilanzpressekonferenz. Im Mai war in den Zeitungen zu lesen, dass dieses Vorhaben schon beendet ist.

"Novomatic" möchte einen Kredit aufnehmen, es hat laut dem Geschäftsführer vielversprechende Wachstumschancen auf dem weltweiten Glücksspielmarkt ausgemacht.

Das Unternehmen hat im Laufe von sechs Jahren drei Schuldverschreibungen veräußert, deren Gegenwert sich auf eine halbe Milliarde Euro beläuft.