Nach dem das Bundesland Schleswig Holstein den Kampf gegen den Glücksspielvertrag angefangen hat, hat sich nun auch das Land Niedersachsen dem Vorhaben des Bundeslandes aus dem Norden angeschlossen.

Hier fordert man, dass die rechtlichen Grundlagen für Glückspiel, Poker und Online Casino, umfassend geändert werden muss. Der Wirtschaftsminister, der aus den Reihen der FDP stammt, sieht hier eine Chance, die Haushaltskasse des Bundeslandes aufzubessern und verlangt eine Lockerung des geltenden Glücksspiel Rechts.

Genauer gesagt, er möchte Veränderungen in den Bereichen Sportwetten, Poker und Angebote in Bezug auf die Online Casinos sowie der Werbung für Lotto durchsetzen. Dies sind gerade die Bereiche des Vertrags, der den lädierten Haushaltskassen zugute kommen könnte. Kontrolle und Auferlegung von Steuern auf Online Glücksspiel, Poker und Sportwetten durch Privatbetreiber könnten das deutliche Defizit eindämmen.

österreich geht hier mit gutem Beispiel voran, hier ist es möglich, frei für Lotto zu werben und dementsprechendes Wachstum zu erreichen. In Niedersachsen ist es in Zukunft so, dass das Wirtschaftsressort und somit die FDP für diesen Bereich zuständig ist.

Das Innenministerium unter der Führung der CDU hat dann nichts mehr zu melden. Dass dieser Vertrag in die Hose gegangen ist, ist seit einiger Zeit Gesprächsthema unter Politikern, Spielern und den Anbietern der Online Casinos. Mit dem Umdenken aus Niedersachsen, sind die Chancen nicht schlecht, dass dieser Vertrag in Zukunft Geschichte sein wird.