Diese Prämien gehen an die Starter der Paralympics oder Olympia, die in dem Wettbewerb den größten Erfolg aufweisen konnten. Erfolg konnten in diesem Jahr einige Teilnehmer aus Deutschland zeigen, so holte zum Beispiel die Monoskifahrerin Anna Schaffelhuber fünf Goldmedaillen in fünf alpinen Rennen.

Weitere deutsche Sportlerinnen, die mit Medaillen für ihre sportliche Leistung belohnt wurden, sind Andrea Eskau (Langlauf/Biathlon), Andrea Rothfuss (Ski alpin) und Anja Wicker (Biathlon). Silber und Bronze gingen mehrfach dieses Mal an die Sportlerinnen Andrea Rothfuss, Anja Wicker sowie Anna-Lena Forster. Mit diesen Ergebnissen kann sich die Paralympics-Bilanz in Sotschi deutlich sehen lassen, bei der 13 Aktive am Start waren.

Die Prämienstaffelung für Medaillen war in diesem Jahr erstmals die gleiche wie bei Olympia. Auch wurden alle Prämien angehoben, sodass es für Gold 20.000 Euro gab, für Silber 15.000 Euro und für Bronze 10.000 Euro. Mit den Prämien sollen die größten Erfolge eines Paralympics- oder Olympia-Teilnehmers honoriert werden, um den Athleten unabhängig vom Wettkampfformat vergleichbare Unterstützung für ihre sportliche und berufliche Karriere ermöglichen zu können. Die Prämien werden über einen Zeitraum von zwölf Monaten ausgezahlt. Die "Prämien-Party" in Berlin fand anlässlich der Erfolgsathleten der Olympischen und Paralympischen Spiele am 07. Mai 2014 statt. Organisiert wurde die Veranstaltung im Berliner Club "40 seconds" von Seiten der Deutschen Sporthilfe und des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).

Von Seiten der Deutschen Sporthilfe wurden nach den XXII. Winterspielen von Sotschi an die erfolgreichen Mitglieder der Deutschen Olympia-Mannschaft 548.500 Euro an Prämien ausgeschüttet. Das deutsche Team konnte in Sotschi insgesamt 19 Medaillen (8 x Gold, 6 x Silber, 5 x Bronze) abräumen.