Die Expansionsverhandlungen was das Unternehmen Novomatic aus Österreich betrifft sind schon in vollem Gange. Der am Markt berühmte Geschäftsführer hat erst kürzlich davon gesprochen, dass die finanziellen Mittel für die Expansion bereits zur Verfügung stünden.

Nun werden die Pläne genauer und es finden laut eigener Aussage bereits Verhandlungen mit ausländischen Firmen statt. Die geplante Wachstumsrate soll sich auf 10 Prozent belaufen. Vor allen Dingen in Richtung Südamerika geht die Orientierung des Glücksspielkonzerns. Verhandlungen sollen bereits mit dem ersten Unternehmer mit Firmensitz in Lima (Peru) stattfinden, so die Auskünfte des Generaldirektors von Novomatic.

Das Unternehmen habe bereits einige Kontakte nach Südamerika, vor allen Dingen in Richtung Chile und Peru. Diese Kontakte sollen nun weiter ausgebaut werden. Die Pläne mit der neuen Partnerschaft in Peru sollen jedoch bis auf weiteres noch nicht veröffentlicht werden, da beide zukünftigen Partner sich zum Schweigen über die Verhandlungen verpflichtet haben.

Neben den Expansionsvorhaben in Lateinamerika breitet der österreichische Glücksspielkonzern sich derzeit schon weiter in Europa aus. Dort sind unter anderem Partnerschaften mit den Casinos Austria eingegangen worden, mit denen zusammen das Unternehmen sich für mehrere Lizenzen beworben haben soll. Im Gespräch sind hier bei Zürich in der Schweiz und Liechtenstein. Sprecher des österreichischen Unternehmens sprechen hierbei jedoch von mittelprächtigen Investitionen, denen nicht außergewöhnlich viel Interesse beigemessen werden muss.

In der Schweiz bekam das Unternehmen jedoch erst kürzlich schlechte Presse, da die Automaten des österreichischen Herstellers in einer Betrugsserie verwickelt waren, wobei die Casinos von Verlusten in Millionenhöhe ereilt wurden. Dem Unternehmen wurde vorgeworfen die Betrugsfälle durch nicht handeln begünstigt zu haben und stand deshalb in harter Kritik. Laut eigener Aussage des Unternehmens waren die Anschuldigungen jedoch haltlos und konnten nicht nachgewiesen werden. Das Unternehme habe nach bekannt werden der Betrugsfälle die eigene Software erneuert und die Casinos informiert. Damit habe die Firma ihre Pflicht getan und nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt.

Die Firma Novomatic selber ist seit dem Jahr 2010 auf der Überholspur. Nach der Finanzkriese in 2009 , welche ein kleines Loch in die Kassen gerissen hatte, hat das Unternehmen in 2010 einen Aufschwung erfahren und seine Umsätze fast um das doppelte gesteigert. Der reine Gewinn des Unternehmens ist beachtlich, womit sich der Konzern einen sicheren Platz auf dem Glücksspielmarkt erarbeitet hat. Alle Bereiche des Unternehmens konnten mit dem Jahr 2010 ausgebaut werden und das Wachstum aller Geschäftszweige ist beachtlich.

Neben der Produktion von Spielautomaten und der Vermietung von einarmigen Banditen ist die Lizensierung von Spielen einer der wichtigsten Bereiche des Unternehmens. Firmensprecher sehen vor allem auch beim Mobile Gaming noch ausreichend Wachstumspotential für das eigene Unternehmen.

Als Hersteller und Vermieter von Automaten müssen die Unternehmer sich auch mit den Themen Spielsucht und Suchtprävention beschäftigen. Firmensprecher stellen Novomatic positiv gegenüber den Maßnahmen zur Suchtprävention dar. So heißen die Sprecher es gut, dass es in Österreich h eine neue Gesetzgebung gibt, die schärfere Kontrollen vorsieht und damit den Schutz vor der Spielsucht ausbaut. Der Generaldirektor des Konzerns sieht positiv in die Zukunft und glaubt, dass sich in Bälde eine Verbesserung in Bezug auf die Spielsucht einstellen wird. Kritiker haben diesbezüglich eine entgegengesetzte Meinung.