Die Novomatic AG hat im ersten halben Jahr des aktuellen Jahres offensichtlich ihre Umsatzeinnahmen erhöht, aber beim Betriebserfolg und beim Konzernergebnis wohl wieder Verluste verkraften müssen. Dies ging aus dem vor kurzem veröffentlichen Halbjahresfinanzbericht von Novomatic hervor. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Niederösterreich.

Laut diesem Bericht sank der Betriebserfolg von 145,8 auf 108,9 Millionen Euro, das Konzernergebnis nach Steuern ging von 84,2 auf 56,9 Mio. Euro zurück. Das EGT betrug 92,7 Mio. Euro nach 142,6 Mio. Euro. Die Umsatzgewinne wurden dagegen von 617,2 auf 660,2 erhöht. Einen guten Einfluss hatte hierbei die WM 2010.

Das Unternehmen unterhält 194 Admiral-Wettlokale in österreich. Die gesamte wirtschaftliche Lage der Märkte Novomatics sei in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres noch von Konsequenzen der globalen Wirtschaftskrise geprägt gewesen, stand in dem Bericht.

Manche Staaten in Osteuropa hätten besonders mit der Krise zu kämpfen gehabt. Die andauernde geschrumpfte Bereitschaft zu Investitionen der Glücksspielsunternehmen und schwerere Rahmenbedingungen der Volkswirtschaft hätten das Marktumfeld gezeichnet.

Während die Zahl der vermieteten Geräte im Bereich Glücksspiel auch im ersten halben Jahr 2010 ausgedehnt worden sei, waren die Gewinne aus dem Verkaufssektor noch immer von der noch anhaltenden Zurückhaltung in Bezug auf die Investitionen der Glücksspielunternehmen betroffen.

Im Gegensatz zum Vorjahr habe man schon eine gute Tendenz erkennen können. Laut Novomatic wurden die Errichtung und der Ausbau von Glücksspielunternehmen weitergeführt.

Das Unternehmen unterhielt nach diesen Angaben Ende Juni auf der ganzen Welt über 900 Standorte. Die Ausdehnung habe man speziell durch organisches Wachstum mit Konzentration auf Investitionen auf die Märkte Deutschlands, österreich und Südosteuropa vorangebracht.

Nach dem Bilanzstichtag hat die Unternehmensgruppe den Markeintritt in Malta beendet. Am 1. Juli fand die Wiedereröffnung der Spielbank Dragonara in San Julian statt.

Novomatic besitzt 40 Prozent der Anteile am Lizenznehmer Dragonara Gaming Ltd. Zudem wurde die Konzerngesellschaft Greentube I.E.S. GmbH BeatYa Online Entertainment Ltd., das sich auf browserbasierende Geschicklichkeitsspiele spezialisiert hat, übernommen.

Das Unternehmen sitzt ebenfalls in Malta. Im August dieses Jahres festigte man mithilfe der übernahme der Spielhallenkette Astra Albania Sh.A. die leitende Marktposition weiter.