Als Eigentümerin der WestSpiel-Gruppe in Duisburg entscheidet die NRW-Bank über den Verbleib der Erfurter Spielbank, da diese von der WestSpiel-Gruppe betrieben wird. Nach Aussage des Banksprechers soll die Spielbank verkauft werden, damit die Betreiber der WestSpiel-Gruppe sich nun auf die Geschäfte und somit auf den Betrieb der Casinos in Nordrhein-Westphalen konzentrieren können.

Genaue Termine oder Vorgehensweisen bezüglich des Verkaufs der Spielbank Erfurt stehen bisher noch nicht fest. Daher muss noch abgewartet werden, bis die Ausschreibung offiziell erfolgt. Der Zeitpunkt wird dann offiziell bekannt gegeben und es wird eine europaweite Ausschreibung stattfinden.

Der Grund für den Verkauf sind eindeutig die Zahlen, die die Betreiber mit dem Etablissement schreiben. Allein im Jahr 2010 waren die Einnahmen rückläufig mit sinkender Tendenz. Grund für die zurückgehenden Einnahmen sind ganz klar die immer weniger werdenden Besucher. Dies erklären sich die Betreiber durch die stetig wachsende Konkurrenz in Form von Online-Casinos und anderen Angeboten.

Der Betreiber WestSpiel hat den Betrieb des Casinos Erfurt im Jahr 2005 übernommen. Insgesamt gibt es vor Ort 20 Angestellte, die in dem Casino arbeiten. Für das Bundesland ist der Betrieb der Spielbank besonders vorteilhaft, da die Spielbankenabgabe dadurch in die Landeskassen fließt.

Erst vor kurzer Zeit erfolgte eine Senkung dieser abgaben, um so die WestSpiel-Gruppe zu entlasten, offiziell nicht mit gewünschter Wirkung. Die Konzession der Spielbank läuft am Ende des nächsten Jahres aus, bis dahin wird die monatliche Miete vom Land Thüringen getragen.