Geklagt wird gegen die Einführung der Abgabe. Viele Betreiber klagen bereits seit geraumer Zeit, unterlagen in erster Instanz und so kommt es dazu, dass die Klagen nun bei dem Oberverwaltungsgericht in Münster vorliegen. Hier sind rund 32 Berufungsklagen von Wettbüros aus den Städten Dortmund, Herne und Essen anhängig.

Die Richter des Oberverwaltungsgerichts sollen nun über die umstrittene Abgabe entscheiden. Die Sondersteuer wurde von einigen Städten bereits im Jahr 2014 eingeführt. In diesem Jahr wurde die Steuer für Wettbüros zusätzlich in Minden eingeführt. Tief in die Tasche greifen müssen durch die Einführung der Wettbürosteuer die Wettbüros, in denen Sport- und Pferdewetten mitverfolgt werden können.

Doppelbelastung für Betreiber

Während die Städte an der Wettbürosteuer zusätzlich verdienen können, empfinden die Betreiber die Besteuerung als Doppelbelastung. Aufgrund dessen haben viele Betreiber Klage eingereicht. Für manche bedeutet die hohe steuerliche Belastung auch große Einschränkungen bzw. vielleicht sogar das Aus. Die Regierung hat sich für die Einführung der zusätzlichen Steuer entschieden, um so im Kampf gegen die Spielsucht Erfolge verbuchen zu können. Der Kampf gegen Spielsucht wird oftmals mit der Eindämmung des Glücksspiels gleichgesetzt.