Der erfahrene Gaming-Experte geht davon aus, dass die Spieler, die in jungen Jahren mit dem Online Glücksspiel beginnen, auch später Live-Casinos besuchen würden und dies somit eine positive Auswirkung, auch für die traditionellen Casinos, hätte.

Diese Aussage wiederspricht ganz klar der Annahme, dass Online Gaming Anbieter die größte Konkurrenz von Betreibern traditioneller Casinos seien. Fahrenkopf gibt jedoch an, dass er auch die Sorge von den Casinobetreibern nachvollziehen kann, da besonders kleinere Einrichtungen Sorge haben, dass ihre Hallen durch das legale Angebot im Internet von den Spielern nicht mehr aufgesucht würden.

In einer eigenen Studie habe man jedoch die Auswirkungen des Online Glücksspiels eingehend unter die Lupe genommen und das Ergebnis zeigte laut Fahrenkopf deutlich auf, dass die Betreiber traditioneller Casinos keine Angst haben müssten, da sich das Online Gaming nicht negativ auf sie auswirken würde.

Die Untersuchung, bei der die Situationen genau nachgestellt wurden, trägt den Namen "State of the States: The AGA Survey of Casino Entertainment". Die Studie wurde bereits veröffentlicht. Es geht ganz klar daraus hervor, dass die noch im Jahr 2007 vermerkten Verluste der Gaming Branche in den USA nicht weiter anhielten und die Erträge in den Jahren darauf bereits wieder angewachsen sind.

Bei den Pokerräumen konnte eine Steigerung der Gewinne um 1-3 Prozent vermerkt werden. In einer Auflistung wird aufgezeigt, wie die Umsätze der größten Gaming. Gebiete in der Vergangenheit aussahen. Die höchsten Umsätze wurden am Las Vegas Strip gemacht, dicht gefolgt von Atlantic City und Chicago. Der Las Vegas Boulder Strip befindet sich mit einem Umsatz von 779 Millionen US-Dollar auf Platz 10 der Top Ten Rangliste der größten Gaming Zentren.

Des Weiteren gibt die Studie Aufschluss darüber, wie das Spielverhalten der Amerikaner ist. So konnte zum Beispiel festgestellt werden, dass etwa ein Viertel der Gesamtbevölkerung im Jahr 2011 einen Besuch in einem Casino unternommen haben. Von diesen Besuchern spielten etwa 15 Prozent Poker. Auf der Beliebtheitsskala der Kunden stehen dennoch die Lotterien auf Platz eins und der zweite Platz wird von Casinospielen belegt.