Der Schutz der Allgemeinheit vor der Glücksspielsucht hat gegenüber der gesetzlich garantierten Dienstleistungsfreiheit Vorrang, daaa hat der europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden. Das heißt, das Online Glücksspiele und die Abgabe von Wetten an nichtsaatliche Dienstleister weiterhin verboten bleiben. In Portugal dürfen Wetten nur von einer einzgigen kontrollierten Organisation, der Santa Casa de Misericordia, abgegeben werden. Wetten im Internet sind hier grundsätzlich verboten.

Mit der Begründung, das es ein Recht auf Dienstleistungsfreiheit gebe, zog der Sportwettenanbieter bwin vor Gericht, außerdem sei auch ein freier Glücksspielmarkt mit strengen Regeln und Bedingungen sicher, so bwin. Diese Klage wurde von dem Europäischen Gerischtshof jedoch zurück gewiesen. Für die kommerzielle Glücksspielindustrie im Internet ist dies ein schwerer Rückschlag. Auch das staatliche Monopol auf Online Wetten hat der EuGH mit seinem Urteil bestätigt.

Die Gefahr durch Betrügerei im Internet soll damit eingedämmt werden, das ist das Ziel. In Deutschland ist man der gleichen Meinung und so sind Online Wetten schon seit Anfang 2008 komplett verboten. Die Bundesländer sehen sich duch das Urteil des EuGH in Ihrer Entscheidung, das Glücksspiel so zu regulieren, bestätigt. Auch die deutsche Regierung ist der Meinung, dass nun überhaupt keine Zweifel mehr an der europarechtlichen Zulässigkeit des deutschen Glücksspielstaatsvertrages besteht. Online Casinos und online Wettanbieter in Europa stehen nach wie vor harte Zeiten bevor, denn es bleibt abzuwarten wie sich diese strenge Gesetzeslage in Bezug der online Portale ändern wird.