Nicht nur die Bundesrepublik, die vor kurzem einen neuen Glücksspielvertrag unterzeichnet hat, der aber noch von der EU-Kommission eine Erlaubnis braucht, macht in diesem Bereich Schlagzeilen.

Andere Länder Europas wie Belgien, Griechenland und Georgien sind in diesem Bereich ebenfalls nicht untätig. Die Nachrichten aus Belgien sind mehr oder minder Hiobsbotschaften für Spieler in virtuellen Casinos, denn ungeachtet jeder Kritik bleibt der Beneluxstaat bei seinen harten und unangemessenen Sanktionen in Bezug auf virtuelles Glücksspiel.

Ab 2012 sind die Serviceanbieter wie "Base" oder "Mobistar" gezwungen, virtuelles Glücksspiel auf den Seiten auf Eis zu legen, dies trifft nur auf die zu, die keine Zulassung für Belgien vorweisen können. Damit diese Sperren zum Zug kommen können, ließ die Landesregierung den Anbietern schon sogenannte "Schwarze Listen" zukommen, auf denen sich Internetseiten befinden, die Glücksspiel bereitstellen, aber keine Zulassung für Belgien haben.

Die Nutzer im Land sehen sich tiefgreifenden Konsequenzen gegenüber, denn wenn sie schon in einer Spielstätte ohne entsprechende Zulassung spielen, dann gilt es, das Gewonnene sicher zu lagern. Doch es gibt aber auch "Weiße Listen" im Beneluxstaat, diese listen Betreiber mit Zulassung im Land auf, diese wurde von der Regierung angefertigt, sie werden schon von rund 40.000 belgischen Bürgern genutzt.

Doch Viele mehr nutzen Seiten, die keine Lizenz vorweisen können. Mit der Sperrung dieser Seiten will man erreichen, dass die Nutzer zu den Betreibern mit Konzession wechseln. In dem südeuropäischen Land Griechenland tut man sich auch mit Betreibern ohne Zulassung schwer.

Über 7 Milliarden Euro fließt in die Kassen dieser Glücksspielbetreiber und so verliert das Land steuerliche Einnahmen in hoher Rangordnung, welche das angeschlagene Land momentan mehr denn je benötigen würde. Ein Angehöriger des Glücksspielausschusses im Land sagte, dass die Ermittlung von unrechtmäßigen Betreibern alles andere als einfach und sehr zeitintensiv ist, es wird noch ein halbes Jahr ins Land gehen, bevor es bei dem Ausschuss erste Resultate gibt.

Georgien gehört zwar nicht zu Europa, es liegt aber an dessen Grenzen, doch das hindert es nicht, sich mit dem virtuellen Glücksspiel auseinanderzusetzen, die Online Casinos florieren im Land wie noch nie.

Dieser Anstieg liegt in dem nicht großen Staat über dem Zweifachen des globalen Schnitts. Der Aufschwung ist auf die wachsende Verbreitung von Internetanschlüssen zurückzuführen. Hier erhält man viel leichter Zulassungen für virtuelle Casinos als in anderen Staaten und so steigen diese stetig an.

Man muss abwarten, ob das Land angesichts dieser Tatsache Regulierungen einleiten wird.