In der Vergangenheit haben bereits zahlreiche Bemühungen von Seiten der Regierung stattgefunden, um das illegale Online Glücksspiel zu regulieren. Da dies bisher nur mäßigen Erfolg mit sich brachte, droht den russischen Spielern nun ein Black Friday. Was das bedeutet? Internetsperren sollen in Russland in Zukunft verhindern, dass die Gamer online zocken können – dies betrifft Online Spielautomaten, Tischspiele und auch das beliebte Kartenspiel Poker.

Strengeres Vorgehen von Seiten der Regierung

Da der Kampf gegen illegales Online Glücksspiel in der Vergangenheit nur wenig Erfolg mit sich brachte, sollen in Russland nun andere Seiten aufgezogen. Der Plan der Regierung sieht folgendes vor:

– der "Föderale Dienst für die Aufsicht im Bereich der Kommunikation, Informationstechnologie und Massenkommunikation" (kurz ???????????? bzw Roskomnadsor) hat diverse Finanzdienstleister dazu aufgefordert, ihren Kunden genauer auf die Finger zu sehen

– Glücksspielseiten, virtuelle Buchmacher und Online Poker Rooms, stehen bereits auf der Black List

– die Aufsichtsbehörde fordert, dass Transaktionen mit dem Gesetz vereinbar sein müssen

– Internetsperren für Online Glücksspiel Seiten

– Internetsperren in Zukunft auch für Finanzdienstleiter

– härtere Strafe bei Gesetzesverstößen für Online Glücksspielbetreiber und auch für Finanzdienstleiter

Drohender Black Friday in Russland

Mit Internetsperrecn versuchte man in Russland bereits teilweise den Online Glücksspiel Anbieter Einhalt zu gebieten, allerdings nur mit wenig Erfolg. Betreiber fanden in der Vergangenheit immer wieder neue Möglichkeiten, ihr Angebot über andere Provider zu präsentieren. Nun soll das Problem an den Wurzeln angepackt werden.

Sowohl Glücksspielbetreiber, als auch Internet Provider und sogar Finanzdienstleiter sollen in Zukunft strenger Kontrolliert werden. Auch in Bezug auf die Sperren will die russische Regierung zukünftig härter durchgreifen. Den Anbietern drohen Internetsperren, die in Zukunft auch nicht mehr so einfach zu umgehen sein sollen. Wird es in Russland bald gar kein Online Glücksspiel mehr geben?

In jüngster Zeit versuchte man, mittels Internetsperren der Lage Herr zu werden. Doch sobald ein Poker Room von einem Internet Service Provider (ISP) gesperrt wird, wechselte die Website auf eine alternative Adresse. Nun gibt die Regierung einen strengeren Kurs vor, der aufhorchen lässt.

Roskomnadsor hatte Skrill erst vor einigen Wochen gerügt, weil der Finanzdienstleister auf der eigenen Website Affiliate-Links hatte. Skrill wurde kurzzeitig gesperrt, bis die Links entfernt wurden. Zudem gibt es Bemühungen, dass es strengere Gesetze gibt. So sollen Affiliates sowie Websites, die Spielern zeigen, wie man einzahlt oder spielen kann, ebenfalls bestraft werden.