Dies führt dazu, dass das Unternehmen nun erneut einen operativen Gewinn verzeichnen konnte. Im Jahr 2013 lag der Verlust bei der Unternehmenstochter noch bei einem Wert in Höhe von 53,4 Millionen Euro. Im Jahr 2014 sank der Verlust auf einen Betrag in Höhe von 11 millionen Euro. Somit gelang das Unternehmen im letzten Jahr wieder zurück in die Gewinnzone.

Ein Grund für die weniger werden Verluste ist ein Vergleich in Griechenland. Hierbei wurde jahrelang mit dem Mehrheitseigentümer des griechischen Spielkomplexes Loutraki um eine Put-Option gestritten. Die Diskussionen endeten mit Beginn dieses Jahres, denn die Unternehmen konnten sich auf eine Summe in Höhe von 30 Millionen Euro anstelle von 50 Millionen einigen, welche die CAI zu zahlen haben. Bereits im Jahr 2013 zahlte das Tochterunternehmen der Casinos Austria hier eine Summe in Höhe von 24 Millionen Euro. Der bestehende Rest in Höhe von 6 Millionen Euro machte sich daher in den Bilanzen des letzten Jahres bemerkbar. Auch Finanzierungskosten für Anleihen sorgten im vergangenen Jahr für Verluste bei der CAI.

Steigende Erlöse bei den CAI Spielbanken

Die Erlöse der CAI Spielbanken stiegen nun an, sodass im vergangenen Jahr 2,6 Millionen Euro mehr Erlös erwirtschaftet werden konnte. Auch der Umsatz in dem wichtigsten Auslandsmarkt der CAI, in Deutschland, stieg im vergangenen Jahr an, um 3,4 Millionen Euro laut Bilanz. Im Vorfeld galten die Spielbanken, wie zum Beispiel die in Hannover und Brüssel, als Sorgenkinder, doch auch hier konnte im vergangenen Jahr mehr Umsatz erwirtschaftet werden.

In Australien wird aktuell noch ein Spieltempel betrieben, einer wurde bereits verkauft und auch der andere soll in naher Zukunft veräußert werden. Auch in Ungarn konnte ein leichtes Plus verbucht werden, während in Canada etwas weniger Umsatz generiert wurde. Der Rechtsstreit in Argentinien ist bis heute noch nicht zu einem Ende gekommen und daher noch immer anhängig.