Im vergangenen Jahr ist die Nachfrage in Sachen Glücksspiel in Österreich zurückgegangen.

Dabei ist es unerheblich, ob dieses nun gestattet ist oder nicht. Die Studie eines österreichischen Marktforschungsunternehmens ergab diese Hiobsbotschaft. Die Erträge der kompletten Glücksspielbranche sanken um mehr als fünf Prozent und belaufen sich nun auf rund eineinhalb Milliarden Euro.

Das Online Glücksspiel und die Sportwetten hingegen konnten 2010 Gewinne verzeichnen. Diese Tendenz wird laut dem Geschäftsführer des Unternehmens nicht abreißen.

Die Spielautomaten im Land gehen immer weiter zurück, dies verwundert, denn vor kurzem wurde in der Hauptstadt wieder diskutiert, ob das sogenannte "Kleine Glücksspiel" untersagt werden soll.

Vor zwei Jahren gab es im Land rund 14.000 Spielautomaten, ob erlaubt oder nicht. Dieses Jahr sanken diese auf etwa 12.000. Dies entspricht einem Rückgang von fünfzehneinhalb Prozent.

Dies ist besonders mit der Arbeit der "SOKO Glücksspiel" zu erklären. Diese wurde vom Finanzministerium geschaffen und hat binnen eines Jahres mehr als 1.000 unerlaubte Automaten konfisziert.

Seit das Glücksspielgesetz im letzten Jahr verbessert wurde, ging diese Auswahl zurück und auch dem "Kleinen Glücksspiel" wurde ein krimineller Ruf angehängt, so erklärt man sich die Schrumpfung der Erträge.

Besonders das Online Glücksspiel macht den Automaten zunehmend das Leben schwer, da immer mehr Nutzer einer Registrierung aus dem Weg gehen und dann den virtuellen Weg wählen.

So wird auch eine Menge Geld außerhalb Österreichs geschafft. Der Marktanteil des im Land erlaubten Betreibers von Online Glücksspiel "win2day", der Teil der "österreichischen Lotterien" ist, liegt bei 52 Prozent.

Er ist der einzige Anbieter, der im Land operieren darf.