Er spielt zwar selber nicht, hat jedoch aus dem Bau von Geldspielgeräten im Laufe der Jahre ein erträgliches Geschäft gemacht. Der Unternehmer feiert nun seinen 80. Geburtstag und blickt zu diesem Anlass auf eine aufregende und vor allem erfolgreiche Zeit zurück.

Der Unternehmer hat die Gauselmann-Gruppe mit aufgebaut und blickt heute auf ein erfolgreiches Unternehmen, zu dem die Merkur-Spielotheken mit dem bekannten Markenlogo gehören, zurück. Das Geschäftsvolumen des Gauselmann-Unternehmens wird auf eine Summe in Höhe von 1,8 Milliarden Euro datiert.

Die erste Eröffnung der Spielothek von Gauselmann erfolgte im Jahr 1974. Schon hier war die berühmte Merkur-Sonne das Markenzeichen des Geschäftsmannes. In diesem Jahr wurde auch der erste Geldspielautomat von ihm persönlich entwickelt und auf dem Markt präsentiert. Aus der einen Spielhalle wurden zahlreiche Spielhallen und heute ist Gauselmann der Marktführer im Bereich der Geldspielgeräte. Was vorher nur als Hobby und Nebenberuf gestartet wurde, entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem erträglichen Geschäft mit rund 8000 Angestellten.

Verdienst durch den Verlust anderer

Die Meinung über den Geschäftsmann Gauselmann ist zwiegespalten. Zum einen blickt man auf seine Erfolge zurück, auf den Beginn und auf die Weiteentwicklung des Unternehmens. Gründe aus denen der 80-jährige durchaus stolz sein kann. Zum anderen steht jemand wie Gauselmann gerne auch mal in der Kritik, denn er verdiene sein Geld durch den Verlust der anderen.

Die Spielsucht ist hier immer wieder ein wichtiges Thema, doch letztendlich sind die Spieler selbst für die Sucht verantwortlich. Paul Gauselmann scheint ein reines Gewissen zu haben, denn in einem Interview gibt er an, dass alles irgendwie süchtig mache, sobald man zu viel davon macht. Er selber spiele nicht, denn er glaube nicht an das Glück.