Nichtsdestotrotz sind die Deutschen und die Schweizer positiv gestimmt, dies machte die Aussage von Detlev Brose, Sprecher des Schwarzenberg-Konsortiums, mehr als deutlich. Dieser gab an, dass man davon ausgehe, bei einer Neuausschreibung wieder eine Casinolizenz zu bekommen.

Zerstört wurden die Pläne des Schwarzenberg-Konsortiums nun vorerst durch das Bundesverwaltungsgericht (BVG). Der Bescheid des Finanzministeriums wurde aufgrund schwerer Verfahrensmängel durch das BVG aufgehoben. Die Aufhebung erfolgte aufgrund der Beschwerde von Seiten des österreichischen Monopolisten Casinos Austria, der bei der Casinolizenzvergabe leer ausgegangen war.

Brose gibt an, dass das Konsortium durch die Aufhebung der ausgegebenen Lizenzen nicht benachteiligt würde. Er machte deutlich, dass das Schwarzenberg Projekt das Beste sei und man daher keine Sorge habe, bei einer Neuausschreibung leer auszugehen. Zwar sei die Entscheidung des Gerichts ein Rückschlag, aber dies sei kein Grund aufzugeben, vor allem deshalb nicht, weil bereits eine Summe in Höhe von vier Millionen Euro in die Vorbereitungen gesteckt wurde.

Erhoffte Entscheidung lässt auf sich warten

Bisher ist bereits viel Zeit ins Land gegangen, ohne dass so wirklich etwas passiert ist. Das Schwarzenberg Konsortium hoffe nun auf eine saubere und schnelle Neuausschreibung, denn es müsse auch im Interesse der Regierung sein, bald Anbieter für entsprechende Lizenzen zu finden.

Wenn die Lizenzen dann endlich vergeben wurden und es keine Beschwerden mehr gibt, dann könnten die Anbieter ihre Investitionen tätigen und auch der Staat würde von den Casinobetrieben profitieren. Es bleibt spannend, wer sich bei einer Neuausschreibung bewerben wird, denn nach dem Einstieg von Novomatic bei den Casinos Austria ist nicht klar, ob beide Anbieter gleichzeitig eine Bewerbung einreichen werden.