Es ist immer wieder festzustellen, dass der Glücksspielmarkt in Deutschland einiges an Diskussionsmaterial zu bieten hat. In diesem Fall nahmen an dem Podium Michael Burkert (Geschäftsführer der Saarland-Spielbanken), Christian Autz und Harald Bunke (beide vom Bundesverband der Automatenunternehmer) sowie Thomas Kliebenstein, Frank Schotte und Bernhard Stracke (von der Bundeskoordinierung Spielbanken) teil.

Eines der diskutierten Themen war die Ungleichbehandlung des Automatenglücksspiels in Spielhallen und in Spielbanken. Hier wurde vermehrt deutlich gemacht, dass eine Gleichbehandlung gefordert wird. Im Hinblick auf die Wahl von Betriebsräten und die Verhandlung von Tarifverträgen machte der Automatenverband hingegen deutlich, dass hier keine Gleichbehandlung erforderlich sei. Bernhard Stracke unterstrich hierbei, dass eine Gleichbehandlung bei etwas Ungleichem kaum möglich sei.

Kampf gegen illegales Glücksspiel

Der Kampf gegen das illegale Glücksspiel ist in Deutschland generell ein wichtiges Thema. So wurde dieses auch bei der Podiumsdiskussion erneut eifrig diskutiert. Hier waren sich alle Teilnehmer einig, dass das illegale Glücksspiel stärker bekämpft werden müsse. Hierzu sollen Banken und Kreditkartenfirmen überweisungen an illegale Glücksspielbetreiber im Internet blockieren. Diese Variante war bereits vielfach im Gespräch und wird in anderen europäischen Ländern bereits praktiziert, in Deutschland hat sich dies allerdings bisher noch nicht durchgesetzt.

Bei der Podiumsdiskussion waren sich jedoch alle einig, dass dies der nächste Schritt sei, der im Kampf gegen das illegale Glücksspiel helfen werde. Weiteres Diskussionsmaterial lieferten die auslaufenden Konzessionen der Spielbanken Mainz, Trier und Bad Ems. Hier wurde beschlossen, dass die Ausschreibungen für die Konzessionen bald erfolgen müssen, damit eine übernahme der Angestellten durch den neuen Betreiber gewährleistet werden kann.