Nach Meinung von Pokerspielern und-fans ist Poker aus folgenden Gründen eindeutig ein Geschicklichkeitsspiel:

– hat mit mathematischen Wahrscheinlichkeiten zu tun

– Bluffs basieren auf Können und nicht auf Glück

– Spiel ist mit Können beeinflussbar

– nicht allein Glück entscheidet über den Spielausgang

Diese Faktoren, vor allem aber auch der mathematische Aspekt, haben am Staffelsee-Gymnasium Murnau nun dazu geführt, dass Poker im Rahmen eines P-Seminars im Leitfach Mathe thematisiert wird. Verantwortlich hierfür ist der Mathematiklehrer Michael Fischer, den nach eigenen Angaben vor allem der mathematische Aspekt interessiert. Er selbst spielt in seiner Freizeit gerne Poker und möchte nun in der Schule gemeinsam mit den Spielern Poker zum Thema machen. Am Ende des Seminars können die Schüler dann bei einem selbst organisierten Turnier ihre mathematischen Kenntnisse im Zusammenhang mit dem Spiel unter Beweis stellen.

Offizielles Pokerturnier im Gymnasium

Neben den mathematischen Kenntnissen, die die Schüler bei der Beschäftigung mit dem Kartenspiel Poker erlenen sollen, erfordert die Organisation eines Pokerturniers in der Schule vor allem jede Menge Organisationstalent und Teamgeist. Die Schüler planen die Veranstaltung selbständig und neben dem Turnierablauf sind außerdem Faktoren wie gesponserte Pokertische und gesponserte Gewinne ein Thema. Bei dem Turnier soll es für die Schüler nicht um Geld gehen, sondern um den Spaß am Spiel. Aus diesen Gründen wird in der Schule auch nicht um Geld gespielt, sondern die besten Spieler sollen Sachpreise erhalten.