Dennoch wird das Konzept von Seiten der Pokerspieler stark kritisiert. Offensichtlich sind ausschließlich amerikanische Pokerspieler in der Poker Hall of Fame zu finden. Dies lässt darauf schließen, dass nicht alle Pokerprofis bei der Nominierung für die Poker Hall of Fame berücksichtigt werden. Genau dies kritisieren vor allem Spieler aus der Poker-Community.

Joe Beevers vom Hendon Mob machte seinen Unmut über die USA-Lastigkeit der Nominierung deutlich. In einem Blog-Beitrag schrieb Beevers, dass es in der Poker Hall of Fame keine Nicht-Amerikaner in der Liste gibt, abgesehen von Edmond Hoyle, der 1980 hinzugefügt wurde. Für ihn sei die Poker Hall of Fame keine wirkliche Hall of Fame, sondern eher ein Club, bei dem die Mitgliedschaft nur unter der Bedingung, dass die zu nominierenden Spieler in Amerika leben müssen, möglich ist.

Formatänderungen gefordert

Auch andere machten deutlich, dass nicht jeder Spieler, der in der Liste zu finden ist, verdient in der Poker Hall of Fame ist. Die beiden Neuzugänge, John Juanda und Jennifer Harman, werden nichtsdestotrotz von allen Spielern in der Pokercommunity als verdient in die Poker Hall of Fame aufgenommen angesehen. Sogar als dumm und bedeutungslos wird die Poker Hall of Fame von der zweifachen EPT-Siegerin Vicky Coren beschrieben. Der Pokerkommentator Jesse May fordert eine Konzeptveränderung für die Poker Hall of Fame.